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Welchen Rat gab Pep Guardiola seinem Nachfolger?

Pep Guardiola, der Manchester City am Ende der laufenden Saison verlassen wird, äußerte sich dazu, welchen Rat er dem Trainer geben würde, der das Team nach ihm übernimmt. Der spanische Coach hat die „Citizens“ zehn Jahre lang geleitet und eine Ära in der Vereinsgeschichte geprägt.

Das letzte Spiel der Premier League gegen Aston Villa wird Guardiolas letztes Spiel als Trainer von Manchester City sein. Daher wird diese Begegnung nicht nur zum Saisonabschluss, sondern auch zum Symbol des Abschieds von der Pep-Ära.

Während seiner Jahre bei City hat Guardiola das Team zu einem der stärksten Systeme im englischen und europäischen Fußball geformt. Unter seiner Führung setzte der Verein neue Maßstäbe bei Ballbesitz, Positionsspiel, hohem Pressing und taktischer Flexibilität. Nun muss ein neuer Trainer dieses riesige Erbe antreten.

Der spanische Fachmann ist der Meinung, dass der Trainer, der ihn ersetzt, vor allem er selbst bleiben muss. Pep riet dem neuen Coach, niemanden zu imitieren, sondern mit eigenen Ideen, eigenem Stil und eigenem Charakter zu arbeiten.

„Eine Nachricht an den neuen Trainer? Sei du selbst, würde ich sagen. Ein Trainer muss einzigartig und unverwechselbar sein. Der Verein wird ihn und sein Team genauso unterstützen, wie sie mich unterstützt haben“, sagte Guardiola.

Diese Worte verdeutlichen Peps Einstellung zum Trainerberuf. Seiner Meinung nach reicht es nicht aus, ein fertiges System fortzuführen, um bei einem großen Verein wie Manchester City erfolgreich zu sein. Der neue Trainer muss seine eigenen Ansichten einbringen, die Spieler von seinen Ideen überzeugen und das Team an seinen Stil anpassen.

Natürlich wird es keine leichte Aufgabe sein, City nach Guardiola zu trainieren, da Pep die Messlatte sehr hoch legt. Unter ihm gewann das Team nicht nur viele Trophäen, sondern wurde auch weltweit für seinen Spielstil anerkannt. Vom neuen Trainer wird erwartet, dieses Niveau zu halten oder sogar weiterzuentwickeln.

Aktuellen Berichten zufolge wird erwartet, dass sein italienischer Schüler Enzo Maresca nach Guardiola die Leitung von Manchester City übernimmt. Maresca gilt als ein Fachmann, der Peps Fußballschule nahesteht. Er versteht das auf Positionsspiel, Ballbesitz und taktischer Disziplin basierende Spiel sehr gut.

Gleichzeitig gilt Guardiolas Rat auch direkt für Maresca: Er sollte nicht versuchen, der „neue Pep“ zu sein, sondern seinen eigenen Weg finden. Denn bei einem großen Verein ist die größte Stärke eines Trainers seine persönliche Vision und die Fähigkeit, die Spieler von sich zu überzeugen.

Kurz gesagt, kurz vor seinen letzten Tagen bei Manchester City gab Pep Guardiola seinem Nachfolger einen einfachen, aber sehr wichtigen Rat: Sei du selbst. Pep geht, aber der Verein ist bereit, den neuen Trainer ebenfalls zu unterstützen. Bei City beginnt ein neues Kapitel – die Frage ist, wer es schreiben wird und in welchem Stil?

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