Wissenschaftliche Sensation: Lebendes Küken aus künstlichem Ei geschlüpft

Die Forschungsergebnisse wurden im Journal Phys veröffentlicht. Im Rahmen des Projekts verwendeten die Wissenschaftler anstelle einer normalen Eierschale eine spezielle, per 3D-Druck hergestellte Kunststoffhülle. Darin platzierten sie den Inhalt eines befruchteten Eies – Eigelb, Eiweiß und Embryo. Anschließend wurde die Struktur in einen Inkubator gelegt.
Experten glauben, dass diese Technologie in Zukunft helfen könnte, bestimmte ausgestorbene Vogelarten wiederzubeleben. Als Beispiel wird der riesige Moa aus Neuseeland genannt. Da dessen Eier fast 80-mal größer waren als heutige Hühnereier, können moderne Vögel sie nicht ausbrüten.
Die wissenschaftliche Gemeinschaft reagierte jedoch gespalten. Einige Biologen betonen, dass es nicht korrekt sei, dies als „künstliches Ei“ zu bezeichnen. Ihrer Meinung nach handelt es sich lediglich um eine künstliche Schale mit natürlichem Inhalt.
Insbesondere Vincent Lynch bewertete diese Technologie als „verbesserte künstliche Hülle“.
Gleichzeitig weisen Wissenschaftler darauf hin, dass es selbst durch genetische Bearbeitung äußerst schwierig ist, ausgestorbene Arten vollständig wiederherzustellen. Denn das Ergebnis ist nicht das ursprüngliche Lebewesen, sondern ein neuer Organismus mit veränderten Genen.
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