Veränderungen im inneren Erdkern entdeckt — Studie

Veränderungen im inneren Erdkern entdeckt — Studie

Wissenschaftler haben ungewöhnliche Veränderungen in den flüssigen Eisenströmen des äußeren Erdkerns festgestellt. Laut der Studie änderten einige Strömungen unter dem Pazifischen Ozean unerwartet ihre Richtung und begannen, entgegen der allgemeinen Westwärtsbewegung nach Osten zu fließen.

Laut einer im "Journal of Studies of Earth" veröffentlichten Studie besteht der äußere Kern aus einer flüssigen Eisenschicht, die das Magnetfeld des Planeten formt. Dieses Magnetfeld schützt die Erde vor kosmischer Strahlung und ist entscheidend für den Erhalt der Atmosphäre.

Experten stellen fest, dass um das Jahr 2010 ungewöhnliche Veränderungen in den Strömungen unter dem Pazifik beobachtet wurden. Nach 2012 bildete sich in diesem Gebiet eine starke östliche Strömung, deren Aktivität bis 2020 zunahm.

Wissenschaftler betonen, dass es sich bei diesem Phänomen nicht um einen lokalen Wirbel handelt, sondern um einen großflächigen Prozess, der etwa 5 Prozent der Oberfläche des äußeren Kerns umfasst. Die Ursachen dafür sind noch nicht geklärt.

Forscher geben an, dass in diesem Zeitraum auch andere ungewöhnliche Veränderungen in den inneren Erdschichten verzeichnet wurden. Dazu gehören periodische Schwankungen der Tageslänge und Verschiebungen in der Bewegung des inneren Kerns.

Experten betonen, dass diese Prozesse keine direkte Gefahr für den Menschen darstellen. Die Untersuchung der dynamischen Veränderungen im Erdkern ist jedoch wichtig, um Veränderungen des Magnetfelds und des Weltraumwetters vorherzusagen.

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Aziza Shukhratova
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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