Betrugsschema hinter Arbeitsversprechen für Korea aufgedeckt

Foto: Staatsanwaltschaftliche Abteilung
In Usbekistan wurde ein weiteres großes Korruptionsschema im Zusammenhang mit der Arbeitsvermittlung nach Korea aufgedeckt. Die Abteilung unter der Generalstaatsanwaltschaft gab die Identifizierung einer organisierten kriminellen Gruppe bekannt, die aus ehemaligen Beamten der Agentur für externe Arbeitsmigration, privaten Arbeitsvermittlungsagenturen und anderen Personen bestand.
Den Ermittlungen zufolge hat die Gruppe illegal hohe Geldbeträge von Bürgern erpresst, indem sie ihnen versprach, sie als Arbeitsmigranten in die Republik Korea zu schicken. Erste Untersuchungen ergaben, dass von 35 Bürgern insgesamt 263.500 US-Dollar eingezogen wurden.
Die Abteilung hat ein Strafverfahren eingeleitet, und die Ermittlungen dauern an. Die Strafverfolgungsbehörden arbeiten daran, den Kreis der an diesem Schema beteiligten Personen, den Verbleib der Gelder und die Anzahl der Opfer zu ermitteln.
Wie die Ermittlungen ergaben, forderte die kriminelle Gruppe neben den offiziellen Gebühren betrügerisch zwischen 7.000 und 12.000 US-Dollar von den Bürgern. Dies stellt einen enormen finanziellen Schlag für einfache Menschen dar, die davon träumen, im Ausland zu arbeiten.
Derzeit werden auch Beschwerden von über 600 Bürgern geprüft, die nicht nach Korea geschickt wurden. Die Höhe des entstandenen Schadens wird ermittelt, und Maßnahmen zur Rückgewinnung der Gelder wurden eingeleitet.
Berichten zufolge haben die Täter von 230 Bürgern 580.000 US-Dollar für die Vermittlung nach Korea erhalten. Zudem wird behauptet, dass auch von 1.000 bereits nach Korea entsandten Bürgern illegale Gelder eingezogen wurden.
Die Staatsanwaltschaft hat sich an die von dieser Gruppe geschädigten Bürger und Unternehmer gewandt. Wer Opfer dieses Schemas geworden ist, wird gebeten, dies umgehend über die Hotline der Generalstaatsanwaltschaft unter 71-233-10-07 zu melden.
Dieser Fall zeigt, dass Bürger bei der Arbeitssuche im Ausland vorsichtiger sein müssen. Zahlungen für die Arbeit im Ausland dürfen nur über offizielle Wege, rechtmäßige Verträge und zuverlässige Organisationen erfolgen. Versprechen wie „wir schicken Sie schnell“, „garantiert“ oder „ohne Warteliste“ sind oft erste Anzeichen für einen Betrug.
Kurz gesagt, dieses Schema hinter den Arbeitsversprechen für Korea wird als schwerwiegender Fall eingestuft, der das Vertrauen, die Hoffnung und das Geld hunderter Menschen betrifft. Es ist wichtig, dass die Ermittlungen alle Details aufdecken, die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden und der Schaden ersetzt wird.
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