Kind mit Schädeloperation vor 4000 Jahren in Usbekistan entdeckt

Kind mit Schädeloperation vor 4000 Jahren in Usbekistan entdeckt

Bei Ausgrabungen in der antiken Siedlung Jarkutan in der Region Surxondaryo wurde ein einzigartiger archäologischer Fund gemacht. Italienische und usbekische Wissenschaftler entdeckten Spuren eines chirurgischen Eingriffs am Schädel eines Kindes, das vor etwa 4000 Jahren lebte.

Laut Informationen auf der Website des italienischen Außenministeriums wurden im Grab Überreste von zwei Kindern gefunden. Am Schädel eines der Kinder wurden Spuren einer Trepanation festgestellt, einer antiken chirurgischen Methode, bei der ein Loch in den Schädel gebohrt wurde.

Experten gehen davon aus, dass dies der bisher älteste dokumentierte Fall einer Trepanation in Zentralasien sein könnte. Der Fund wurde von der italienisch-usbekischen archäologischen Expedition unter der Leitung von Professor Enrico Ascalone von der Universität Salento und Professor Alisher Shaydullayev von der Staatlichen Universität Termiz untersucht.

Es wurde festgestellt, dass zwei Kinder im Alter von etwa drei und fünf Jahren gemeinsam bestattet wurden. Wissenschaftler schätzen das Alter des Grabes auf fast 4000 Jahre.

Forscher können noch nicht genau sagen, zu welchem Zweck diese Operation durchgeführt wurde. Sie könnte medizinischen Zwecken, der Schmerzlinderung oder rituellen Gründen gedient haben. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen sollen dieses Geheimnis klären.

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Nigina Zarqarayeva
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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