Bitcoin Depot droht die Einstellung des Geschäftsbetriebs

Bitcoin Depot, ein Betreiber von Kryptowährungs-Geldautomaten, hat bekannt gegeben, dass er aufgrund von Gerichtsverfahren und einem komplexen regulatorischen Umfeld mit ernsthaften Problemen bei der Fortführung seines Geschäftsbetriebs konfrontiert ist. In einem bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Bericht wurden Zweifel an der finanziellen Stabilität des Unternehmens geäußert. Dies berichtet Cointelegraph.com berichtet .
Finanzvorstand David Gray bestätigte, dass im vierten Quartal 2025 mehr als 20 Millionen USD an gerichtlichen Geldstrafen und Rechtskosten angefallen sind. Zudem hat die Verabschiedung von Gesetzen, die Krypto-Geldautomaten in verschiedenen US-Bundesstaaten und Kommunen verbieten oder einschränken, zu einem drastischen Umsatzrückgang geführt.
Dem Bericht zufolge sanken die Einnahmen von Bitcoin Depot im ersten Quartal 2026 um 80,7 Millionen USD im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen verzeichnete in diesem Zeitraum einen Nettoverlust von 9,5 Millionen USD. Der Rückgang des Transaktionsvolumens wird auf den Druck der Aufsichtsbehörden und verstärkte Kontrollmaßnahmen zurückgeführt.
Um die Krise zu bewältigen, ernannte der Vorstand im März den ehemaligen MoneyGram-Manager Alex Holmes zum CEO. Diese Nachricht konnte die Sorgen der Anleger jedoch nicht zerstreuen: Die Aktien des Unternehmens, die an der Nasdaq unter dem Kürzel BTM gehandelt werden, sind in den letzten fünf Tagen um mehr als 40 % auf 2,93 USD gefallen.
Ein weiterer Faktor, der die Situation erschwert, sind die Pläne der kanadischen Regierung, Krypto-Geldautomaten vollständig zu verbieten. Die Regierung befürchtet, dass kriminelle Gruppen diese Geräte zur Geldwäsche nutzen. Derzeit betreibt Bitcoin Depot etwa 220 Geräte in Kanada, und dieses Verbot könnte ein weiterer schwerer Schlag für das Unternehmen sein.
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