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Großbritannien bereitet Finanzmärkte auf Tokenisierung vor

Großbritannien bereitet Finanzmärkte auf Tokenisierung vor

Die Bank of England hat vorgeschlagen, die Betriebszeiten ihrer zentralen Abwicklungsinfrastruktur auf einen nahezu 24/7-Betrieb auszuweiten. Diese Initiative wird in Zusammenarbeit mit der Financial Conduct Authority (FCA) umgesetzt, um die britischen Großhandelsmärkte an ein tokenisiertes Finanzsystem anzupassen. Dies berichtet Cointelegraph.com berichtet .

Dem neuen Vorschlag zufolge werden das Real-Time Gross Settlement (RTGS) und das Clearing House Automated Payment System (CHAPS) an Wochenenden sowie zu verlängerten Geschäftszeiten operieren. Die Bank of England betonte, dass diese Änderungen grenzüberschreitende Zahlungen beschleunigen und neue Abwicklungsmodelle im Zuge der Tokenisierung unterstützen werden.

Die FCA ist der Ansicht, dass Distributed-Ledger-Technologien und Tokenisierung den Vermögensverwaltungssektor effizienter machen werden. Katie Harries, Leiterin der europäischen Politik bei Coinbase, lobte diesen Schritt und merkte an, dass er neue Möglichkeiten für Personen mit begrenztem Zugang zu Kapitalmärkten eröffnen werde.

Gleichzeitig hat die Prudential Regulation Authority (PRA) neue Richtlinien für Bankmanager herausgegeben. Demnach werden tokenisierte Finanzinstrumente, sofern sie rechtlich und risikotechnisch als gleichwertig zu traditionellen Instrumenten eingestuft werden, nach denselben Regeln reguliert. Diese Vorschriften dienen als vorübergehende Grundlage, bis der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) endgültige Standards für Krypto-Assets entwickelt hat.

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