1-Milliarde-Dollar-Klage gegen Swan Bitcoin eingereicht

Die Insolvenzverwaltung von Prime Trust hat Swan Bitcoin verklagt. Die Klage behauptet, dass der Krypto-Dienstleister kurz vor dem Zusammenbruch von Prime Trust Insiderinformationen nutzte, um Vermögenswerte in Höhe von fast 1 Milliarde USD abzuziehen. Dies berichtet Cointelegraph.com berichtet.
Laut den beim Insolvenzgericht von Delaware eingereichten Unterlagen hat Swan 24,6 Millionen USD in bar, 11.994 Bitcoin (BTC) sowie 5 Millionen USDT veruntreut. Der aktuelle Marktwert dieser Bitcoins beläuft sich auf etwa 923 Millionen USD.
Im Laufe des Verfahrens kam ans Licht, dass ein hochrangiger Mitarbeiter von Prime Trust als geheimer Berater für Swan fungierte. Vor dem Zusammenbruch kommunizierte er mit Swan-CEO Cory Klippsten über verschlüsselte Nachrichten und gab Anweisungen zum sofortigen Abzug der Vermögenswerte.
Die Klage besagt, dass Swan Bitcoin seine eigenen Gelder rettete, obwohl das Unternehmen wusste, dass andere Kunden Verluste erleiden würden. Zudem wurden Prime-Trust-Mitarbeiter gezwungen, gefälschte Buchhaltungsunterlagen zu erstellen, um den Anschein zu erwecken, Swans Gelder seien in einem separaten Treuhandvermögen gehalten worden.
Derzeit führt die Liquidationskommission von Prime Trust umfangreiche Ermittlungen durch, um alle vor der Insolvenz illegal abgezogenen Vermögenswerte zurückzugewinnen. Vertreter von Swan Bitcoin haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu diesen Vorwürfen abgegeben.
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