Bitcoin-Preis bleibt trotz 1,3-Milliarden-Dollar-Verkauf bei BlackRock ETF stabil

Ein großer Blockhandel von etwa 1,3 Milliarden Dollar im iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock hat die Liquidität des größten Spot-Bitcoin-ETFs auf die Probe gestellt. Bloomberg-Analyst Eric Balchunas bestätigte die Transaktion und betonte, dass der Markt sie gut aufgenommen habe und der IBIT-Preis nahezu unverändert geblieben sei. Dies berichtet Cointelegraph.com .
Laut TradingView-Daten blieb der Bitcoin-Preis (BTC), obwohl er in den letzten 24 Stunden um 2 % gefallen ist, trotz des massiven Verkaufs durch einen unbekannten ETF-Inhaber über der Marke von 75.600 USD. Diese Preisbewegung zeigt, dass genügend Liquidität und Käufernachfrage vorhanden sind, um institutionelle Verkäufe in Milliardenhöhe aufzufangen.
Dieser Blockhandel könnte jedoch die Kapitalabflüsse aus ETFs weiter verstärken. Laut Farside Investors verzeichneten die US-Spot-Bitcoin-ETFs in den sieben Handelstagen bis Dienstag Nettoabflüsse von 1,79 Milliarden Dollar. Der CryptoQuant-Analyst Axel Adler bewertete dies als Zeichen für De-Risking durch große Institutionen.
Diese Marktstimmung könnte mit einer neuen Welle geopolitischer Spannungen im Nahen Osten zusammenhängen. Laut BBC haben die USA Raketenstellungen im Süden Irans angegriffen; als Reaktion darauf meldete die iranische Revolutionsgarde den Abschuss einer US-Drohne. Solche Sorgen veranlassen Investoren dazu, in sicherere Anlagen zu flüchten.
Auch andere große Akteure ergreifen Maßnahmen zur Risikominderung. Ein Bitcoin-Miner aus der Satoshi-Ära transferierte 2.650 Bitcoin im Wert von 203 Millionen Dollar auf außerbörsliche (OTC) Handelsplattformen. Gleichzeitig tätigte das von Michael Saylor geleitete Unternehmen Strategy keinen wöchentlichen Bitcoin-Kauf, kaufte jedoch Schuldtitel im Wert von 1,5 Milliarden Dollar mit einem Abschlag zurück und reduzierte so seine Gesamtverschuldung auf 6,7 Milliarden Dollar.
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