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Anomale Hitzewelle in Frankreich führt zu Todesfällen

Ein Arbeiter sprüht in der Nähe des Eiffelturms Wasser auf Menschen.

Infolge der extremen Hitzewelle in Frankreich sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. In mehreren Regionen des Landes erreichten die Temperaturen für den Monat Mai Rekordwerte, was die öffentliche Gesundheit stark beeinträchtigt.

Medienberichten zufolge ertranken fünf der Opfer, während zwei weitere während Sportveranstaltungen im Freien starben. Dutzende Bürger mussten zudem wegen gesundheitlicher Probleme ins Krankenhaus eingeliefert werden, wobei sich einige in kritischem Zustand befinden.

Laut Météo-France stiegen die Temperaturen in einigen Regionen im Südwesten des Landes auf über 37 Grad. Dies wurde als einer der heißesten Maitage in der Geschichte der französischen Wetteraufzeichnungen registriert.

Die anomale Hitze beschränkt sich nicht nur auf Frankreich. Auch in Großbritannien wurden Rekordtemperaturen gemessen. In Spanien sagen Meteorologen bis zu 40 Grad voraus. In Teilen Italiens wurden Einschränkungen für Arbeiten im Freien eingeführt.

Experten führen diese Situation auf den Klimawandel und eine aus Afrika kommende Heißluftströmung zurück. Ihnen zufolge sorgt eine über Europa entstandene „Hitzeglocke“ dafür, dass die hohen Temperaturen lange anhalten.

Experten warnen, dass solche Hitzewellen in Zukunft häufiger auftreten könnten. Unterdessen haben globale Prognosezentren darauf hingewiesen, dass der Sommer dieses Jahr auch in Usbekistan heißer als gewöhnlich werden könnte.

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