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Fünftklässler stirbt durch Stromschlag in Namangan

In der Region Namangan ereignete sich eine erschütternde Tragödie, die die gesamte Öffentlichkeit in tiefe Trauer versetzt und zur Wachsamkeit mahnt. Der frühe Tod eines jungen Schülers hat nicht nur eine Familie, sondern die gesamte Nachbarschaft in unermesslichen Schmerz gestürzt. Wie das Nachrichtenprogramm „Millar“ berichtete, geschah der Unfall am 5. Mai gegen 19:37 Uhr im Bezirk Davlatobod der Stadt Namangan.

Die Lust auf Kirschen und eine unerwartete Explosion

Nach ersten Informationen der zuständigen Behörden sah der 2013 geborene, 12-jährige Junge auf der Straße einen Kirschbaum mit reifen Früchten. Um an die Früchte zu gelangen, kletterte er auf einen in der Nähe befindlichen Hochspannungstransformator, der keinerlei Schutzumzäunung aufwies. Unglücklicherweise kam es durch Unachtsamkeit zu einem Stromschlag, bei dem der Junge schwerste Verletzungen erlitt.

Es stellte sich heraus, dass die Mutter des verstorbenen Jungen im Ausland arbeitete und er von seiner Tante betreut wurde.

„Mein Neffe kam gegen 17:30 Uhr aus der Schule. Kurz darauf ging er mit Freunden Fußball spielen. Da es in der Nähe unseres Hauses keinen Sportplatz gibt, spielten sie am Rande des Viertels. Wir haben nicht gesehen, ob er den Transformator berührt oder hineingeklettert ist. Plötzlich gab es einen lauten Blitz und einen Knall, die Nachbarn rannten hinaus. Um dem Jungen in Todesnot zu helfen, rieben sie ihn mit Schlamm aus einem nahegelegenen Kanal ein; er lebte noch“, erinnert sich die trauernde Tante unter Tränen.

Die Frau berichtet, dass Nachbarn den Jungen sofort ins Krankenhaus brachten, dort jedoch keine schnelle und qualifizierte medizinische Erstversorgung geleistet wurde. Als die Tante im Krankenhaus eintraf, erklärten die Ärzte, dass er bereits verstorben sei. Zur offiziellen Bestätigung der Todesursache wurde eine gerichtsmedizinische Untersuchung angeordnet.

Nachlässigkeit der Verantwortlichen und Gleichgültigkeit der Nachbarschaft

Der Junge, der viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, besuchte die 5. Klasse der Mittelschule Nr. 56 im Bezirk Davlatobod. Seine Angehörigen machen das örtliche Stromnetzunternehmen und die Verantwortlichen des Viertels für diese Tragödie verantwortlich.

„Wäre dieser tödliche Transformator mit einem stabilen Eisenzaun umgeben und die Türen verschlossen gewesen, wäre mein Neffe heute noch gesund bei uns. Die Mitarbeiter der Stromversorgung haben ihre Arbeit extrem verantwortungslos ausgeführt. Kabel hängen lose herum, und auch jetzt ist der Bereich offen und unverschlossen. Nach dem Unglück kamen sie nur, um den Müll zu beseitigen und die Kabel etwas zu verschieben, aber eine Sicherheitsbarriere wurde bis heute nicht installiert. Anstelle meines Kindes hätte auch das Kind eines anderen Nachbarn sterben können. Das Schmerzlichste ist, dass sich weder das Nachbarschaftskomitee noch die Wohnungsbaugesellschaft bei uns gemeldet haben. Sie haben nicht einmal ihr Beileid ausgesprochen“, sagt ein naher Verwandter des Verstorbenen.

Der Pressedienst der Generalstaatsanwaltschaft hat eine offizielle Erklärung zu diesem schrecklichen Vorfall abgegeben. Auf Grundlage der gesammelten Unterlagen führt die Bezirksstaatsanwaltschaft eine intensive Voruntersuchung durch. Zudem wurde eine interne Untersuchung gegen die Mitarbeiter des Stromversorgungsunternehmens im Bezirk Davlatobod wegen Pflichtverletzung eingeleitet. Es wird erwartet, dass die Rechtsstaatlichkeit gewahrt bleibt und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden.

Wer sollte Ihrer Meinung nach direkt für die Sicherheit solcher offenen und gefährlichen Transformatoren in den Wohnvierteln verantwortlich sein?

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