Neue Jugendmeister in Termez ermittelt

Das dreitägige nationale Pokalturnier im Judo für Jugendliche in Termez mit einem anspruchsvollen Programm in mehreren Gewichtsklassen endete damit, dass das Team von Taschkent die Gesamtmedaillenspiegel anführte. Die Wettkämpfe in Einzeldisziplinen fanden im Saal einer spezialisierten Schule statt, wo 541 vielversprechende Judoka aus Qaraqalpaqstan, allen Regionen Usbekistans und der Stadt Taschkent zusammenkamen. Die Anzahl der Teilnehmer und das ausgewogene Wettbewerbsniveau zeigten, dass das Jugend-Judo im Land immer tiefere Wurzeln schlägt.
Der letzte Tag zog besonders die Aufmerksamkeit auf sich, da in den schweren Gewichtsklassen bei Männern und Frauen die Medaillengewinner ermittelt wurden. Am Ende des Turniers sicherte sich das Team von Taschkent mit vier Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen den ersten Platz. Dass die Sportler der Hauptstadt nicht auf einzelne Einzel Siege, sondern auf konstante Ergebnisse setzten, war im Kampf um die Gesamtwertung entscheidend.
In der Teamwertung belegte die Region Samarkand mit drei Gold- und einer Bronzemedaille den zweiten Platz und bestätigte so sein Potenzial, wichtige Chancen in Titel umzuwandeln. Die Gastgeberregion Surxondaryo schloss das Top-Drei mit zwei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen ab. Für die Gastgeber war dieses Ergebnis besonders bedeutend, da das Kämpfen auf der eigenen Tatami neben der Unterstützung durch die lokalen Fans auch zusätzlichen Druck mit sich bringt. Ihr Platz unter den führenden Teams spiegelte sowohl besondere Fähigkeiten als auch eine starke Teamleistung wider.
In der Gewichtsklasse bis 100 kg bei den Männern sicherte sich Jafar Jumayev aus Samarkand nach einem sicheren Verlauf die Meisterschaft. Der Judoka aus Taschkent, Javohir Xaytaliyev, wurde Zweiter, während Musurmonkul Ahrorov und der aus Buchara stammende Alisher Rasulov die Bronzemedaillen gewannen. In der Klasse über 100 kg wurde Iskandar Mamayusupov aus Surxondaryo Meister und präsentierte dem Gastgebergebiet einen der wichtigsten Siege des letzten Tages. Der aus Qashqadaryo stammende Nursulton Nosirov belegte den zweiten Platz, die Bronzemedaillen gingen an Samandar Yunusov aus Andijan und Muhammadjon Xurramov aus Taschkent.
Auch die Wettkämpfe in den schweren Gewichtsklassen bei den Frauen boten eine Reihe von herausragenden Leistungen. In der Klasse bis 78 kg sicherte sich Elnora Salimova aus Samarkand die Goldmedaille, während Nafisa Asamatdinova aus Taschkent mit Silber zufrieden sein musste. Die Bronzemedaillen gingen an Shoira Aminova aus Choresm und Nodira Eshpulatova aus Surxondaryo. In der Klasse über 78 kg sicherte sich die Judoka aus Surxondaryo, Charos Abdullaeva, den Meistertitel, während ihre Landsfrau Dilbar Nazarova Silber gewann. Die Bronzemedaillen in dieser Gewichtsklasse gingen an Yulianna Shubladze aus Taschkent und Kamola Solieva aus Choresm.
Neben der Anzahl der Medaillen zeigte dieses Turnier auch einen breiteren Trend im usbekischen Sport: Die Systeme zur Entwicklung junger Judoka werden immer stärker. Da Sportler aus allen Regionen des Landes anreisten, diente das Turnier nicht nur dazu, die aktuelle sportliche Form zu testen, sondern auch als Plattform zur Identifizierung zukünftiger Kandidaten für die Nationalmannschaft. Schwere Gewichtsklassen wecken normalerweise besonderes Interesse, da hier ein Zusammenspiel von Technik, taktischer Meisterschaft und körperlicher Kontrolle erforderlich ist; der letzte Tag in Termez zeigte, dass die neue Generation zunehmend an diese Maßstäne herankommt.
Die Bedeutung des Turniers geht weit über eine bloße Zusammenstellung von Ergebnissen hinaus. Organisatoren und Trainer betrachten solche nationalen Jugendwettkämpfe als wichtig, um die Popularität des Sports zu steigern, talentierten Sportlern ausreichende Wettkampferfahrung zu bieten und eine wettbewerbsfähige Umgebung für die nächsten höheren Ebenen zu schaffen.
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