Ro‘ziqul Berdiyev: Rote Karte, umstrittener Elfmeter und Kaderprobleme

Das Spiel zwischen „Qo‘qon-1912“ und „Nasaf“ (1:1) im Rahmen des 6. Spieltags der Superliga blieb nicht nur wegen der Kämpfe auf dem Platz, sondern auch wegen der Leidenschaften in der technischen Zone in Erinnerung. Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Ro‘ziqul Berdiyev, dem Trainer der „Drachen“, verlief in einer sehr hitzigen Atmosphäre. Zamin.uz präsentiert die umstrittensten und wichtigsten Punkte dieses Spiels.
Laut dem Trainer verlief die zweite Halbzeit sehr nervös und intensiv. Er sagte, dass die Gastgeber in der ersten Halbzeit die Oberhand hatten, während „Nasaf“ in der zweiten Hälfte den Druck erhöhte und den Führungstreffer erzielte. „Hätte Zafarmurod die Chance genutzt und ein Tor geschossen, wären diese Emotionen vielleicht nicht entstanden. Ich denke, beide Mannschaften haben um den Sieg gekämpft, und das Spiel war für die Fans ansprechend“, sagte Berdiyev.
Schiedsrichterentscheidung und unerwartete Rote Karte
Der in der zweiten Halbzeit gepfiffene Elfmeter löste im Lager von „Nasaf“ heftige Proteste aus. Ro‘ziqul Berdiyev erklärte die Gründe für sein Betreten des Spielfelds und seine anschließende Platzverweisung wie folgt:
„Die zweite Halbzeit verlief sehr nervös. Meiner Meinung nach hat der Schiedsrichter bei der Elfmeterentscheidung einen Fehler gemacht. Mein Ziel, das Spielfeld zu betreten, war nicht, mit dem Schiedsrichter zu streiten, sondern Kapitän Umar Eshmurodov zu beruhigen. Ich wollte nicht, dass er vor lauter Emotionen eine Rote Karte bekommt. Der Schiedsrichter hat meine Handlung jedoch falsch interpretiert und mir die Rote Karte gezeigt“, sagte der Trainer.
Warum änderte sich der offensiv ausgerichtete Stil von „Nasaf“?
Auf die Frage der Fans nach dem intensiven und produktiven Spiel des Teams in den vergangenen Jahren nannte Berdiyev taktische Änderungen als Grund:
- Kaderunterschiede: Der aktuelle Kader unterscheidet sich grundlegend vom Kader vor 5-6 Jahren.
- Mangel an Flügelspielern: Da es derzeit keine Flügelstürmer (Winger) im Kader gibt, ist das System auf das Spiel über das Zentrum ausgelegt.
- Ziel: Trotzdem kämpft „Nasaf“ in jedem Duell mit maximaler Kraft um die vorderen Plätze.
Verletzungen und das Problem des „engen“ Kaders
Der dichte Spielplan im April wird für „Nasaf“ zu einer echten Prüfung. Die Verletzung des Stammkeepers Abduvohid Neʼmatov gegen Ende des Spiels besorgt das Trainerteam:
- Zustand von Neʼmatov: Ersten Schätzungen zufolge ist die Verletzung nicht so schwerwiegend, aber die endgültige Entscheidung wird nach der medizinischen Untersuchung fallen.
- Ausfälle: Die Probleme bei Davronov und Gaybullayev haben gezeigt, wie begrenzt die Bank ist. Laut Berdiyev ist der Ausfall jedes Stammspielers ein großer Verlust für das Team.
Respekt vor dem Gegner
Berdiyev lobte die funktionelle Vorbereitung von „Qo‘qon-1912“. Er betonte, dass sich dieses Team durch seine Aktivität in den letzten Minuten auszeichnet. Auch in früheren Spielen haben sie in der Schlussphase Ergebnisse erzielt. „Das zeigt, dass ihre körperliche Verfassung hoch ist. Aber heute wirkten sie in der zweiten Halbzeit etwas passiver, vielleicht lag das an unserem Druck“, sagte der Trainer.
Berdiyev verschleierte nicht, dass der dichte Spielplan im April und die Verletzungen der Spieler ein ernstes Problem für das Team darstellen. Er sagte, dass aufgrund des dünnen Kaders in einigen Fällen junge Spieler eine Chance erhalten müssen. „Jeder unserer Spieler ist wichtig für uns. Nach jedem Spiel legen wir besonderes Augenmerk auf den Erholungsprozess“, schloss der Trainer ab.
Dieses Spiel hat einmal mehr gezeigt, wie stark der Wettbewerb in der Superliga ist, dass jeder Kampf bis zum Ende geführt wird und das Ergebnis in den letzten Minuten entschieden werden kann.
Liebe Fußballfans, fehlt „Nasaf“ Ihrer Meinung nach die Konstanz im Meisterschaftskampf? Wie sehr haben die Entscheidung des Schiedsrichters und die Platzverweisung von Ro‘ziqul Berdiyev das Schicksal des Spiels beeinflusst?
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