AFC Elite League: Format könnte erweitert werden – Chance für Usbekistan

Die Tür für große Veränderungen im asiatischen Klubfußball könnte sich öffnen. Den Informationen zufolge soll die Anzahl der Teilnehmer im Wettbewerb der AFC Elite Champions League in beiden Regionen – West und Ost – von 12 auf 16 erhöht werden. Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, werden das Turnierformat und die Quotenverteilung erheblich aktualisiert.
Den Informationen zufolge werden diese Änderungen insgesamt 12 Länder betreffen: 6 im Westen und weitere 6 im Osten. Die größten Gewinne könnten, wie erwartet, Saudi-Arabien und Japan erzielen, die in ihren Regionen führend in der Rangliste sind. Demnach ist geplant, diesen Ländern zusätzlich je zwei Startplätze für die Play-off-Runde zuzuteilen – eine bisher nicht angewandte Möglichkeit.
Die Vereinigten Arabischen Emirate und Südkorea, die auf dem zweiten Platz der regionalen Rangliste liegen, könnten jeweils einen zusätzlichen Platz für die Gruppenphase erhalten. Zudem wird erwartet, dass Usbekistan und Australien auf dem fünften Platz jeweils einen zusätzlichen Startplatz für die Play-off-Runde erhalten könnten. Jordanien und Vietnam auf dem siebten Platz könnten erstmals die Chance bekommen, am Elite-Turnier teilzunehmen – zuvor hatten sie keinerlei solche Aussichten.
Interessanterweise sind für den Irak und Malaysia auf dem sechsten Platz keine zusätzlichen Quoten vorgesehen. Die Länder auf dem dritten und vierten Platz – Katar, Thailand, Iran und China – werden zwar keine Erhöhung der Quotenanzahl haben, aber einen qualitativen Gewinn erzielen. Das bedeutet, ihre Play-off-Plätze könnten zu direkten Startplätzen für die Gruppenphase werden.
Die Quelle merkt an, dass dies noch keine offizielle Entscheidung ist, sondern lediglich einer der Vorschläge, die dem Komitee zur Diskussion vorgelegt wurden. Alle klaren und bestätigten Neuigkeiten werden voraussichtlich am Freitag bekannt gegeben.
Sollte diese Initiative angenommen werden, ergeben sich auch neue Möglichkeiten für usbekische Vereine. So könnte „Neftchi“ direkt in die Gruppenphase des Elite-Wettbewerbs einziehen. „Paxtakor“ würde mit den Play-offs beginnen und bei einem Sieg in die Gruppenphase aufsteigen, andernfalls würde es in die zweitklassige Champions League einziehen. „Nasaf“ könnte an der Gruppenphase des Champions League-2-Wettbewerbs teilnehmen.
Selbstverständlich ist für die Nutzung dieser Möglichkeiten eine AFC-Lizenz für die Vereine die Grundvoraussetzung. Kurz gesagt, wenn die Änderungen bestätigt werden, könnten sich neue Türen für usbekische Vereine öffnen – nun hängt alles von der offiziellen Entscheidung ab.
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