Optik-Boom in China: Exporte von Glasfasern und Transceivern steigen sprunghaft an

Im ersten Quartal 2026 sind die Exporte von Glasfaserkabeln und optischen Modulen (Transceivern) aus China deutlich gestiegen. Viele Hersteller haben ihre Auftragsbücher bereits bis 2028 gefüllt. Obwohl die Preise für spezialisierte optische Produkte innerhalb eines Jahres um das Zehnfache gestiegen sind, übersteigt die Nachfrage weiterhin das Angebot. Dies berichtet Ixbt.com .
Aufgrund von Kapazitätsengpässen in der Produktion ist das Auftragsvolumen zwar im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht, das tatsächliche Liefervolumen jedoch nur verdoppelt worden. Kunden sind gezwungen, Vorauszahlungen zu leisten, um sich Produktionskapazitäten zu sichern.
Auch der Export optischer Module, die elektrische Signale in Lichtimpulse umwandeln, wächst stetig. In den ersten drei Monaten dieses Jahres stiegen die Exporte dieser Produkte um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insbesondere das in Wuhan hergestellte 1,6T-Optikmodul ist zum gefragtesten Produkt auf dem internationalen Markt geworden.
Heute kontrollieren chinesische Unternehmen über 70 Prozent des Weltmarktes für optische Module und 60 Prozent des Glasfasermarktes. Chinesische Hersteller behaupten nicht nur ihren Marktanteil, sondern beschleunigen auch die globale Einführung ihrer Technologien.
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