Andy Robertson spricht über die schwere Zeit nach dem Tod von Diogo Jota

Liverpool-Verteidiger Andy Robertson hat offen darüber gesprochen, wie schwer der plötzliche Tod seines Teamkollegen und engen Freundes Diogo Jota die Mannschaft getroffen hat. Während sich der schottische Verteidiger auf seinen Abschied von Liverpool an diesem Wochenende vorbereitet, gab er zu, dass die Tragödie im letzten Sommer ein schwerer Schlag für die Moral des Teams war. Während seiner neun Jahre an der Merseyside wurde Robertson nicht nur als einer der besten Linksverteidiger, sondern auch als einer der moralischen Anführer des Teams bekannt. Dies berichtet Goal.com .
Laut Robertson trafen sich die Teammitglieder nach der Feier des Premier-League-Titels im letzten Jahr zum ersten Mal nicht aus Freude, sondern um an der Beerdigung ihres Freundes teilzunehmen. Diese Situation war eine enorme psychologische Belastung für die Spieler. „Wir sind auch nur Menschen, niemand war auf dieses Ereignis vorbereitet. Ich möchte das nicht als Ausrede benutzen, aber für die Jungs war es sehr schwer“, betonte der Verteidiger.
Diese Tragödie zwang die Vereinsführung und den Trainerstab dazu, den Trainingsplan komplett zu ändern. Da sie die tiefe Trauer der Spieler verstanden, reduzierten die Trainer und das medizinische Personal die körperliche Belastung. Robertson sagte, es sei unmöglich gewesen, die Mannschaft zu hartem Training zu zwingen, während sie trauerten, da die Trainer selbst denselben Schmerz empfanden.
Diogo Jota wird als einer der talentiertesten portugiesischen Spieler seiner Generation in Erinnerung bleiben. Der Stürmer, der 2020 von Wolverhampton zu Liverpool kam, trug mit seiner Vielseitigkeit und seinen wichtigen Toren maßgeblich zum Erfolg des Teams bei. Sein Tod war ein großer Verlust nicht nur für die Liverpool-Fans, sondern für die gesamte Fußballwelt. In der Nähe des Anfield-Stadions erinnert nun ein spezielles Wandgemälde an die Freundschaft zwischen Robertson und Jota.
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