date

SandboxAQ bringt seine Wirkstoffforschungsmodelle auf die Claude-Plattform

Die Wirkstoffforschung ist einer der teuersten und komplexesten Prozesse in der modernen Industrie. Die Entdeckung eines neuen Moleküls kann Jahrzehnte dauern und Milliarden kosten, wobei viele Versuche erfolglos bleiben. Obwohl KI-Startups Lösungen versprochen haben, waren die meisten Tools nur für hochspezialisierte Experten konzipiert. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

SandboxAQ ist eine Partnerschaft mit Anthropic eingegangen, um diesen Prozess zu vereinfachen. Die wissenschaftlichen KI-Modelle des Unternehmens sind nun direkt in die Claude-Plattform integriert. Dies ermöglicht es Forschern, fortschrittliche Werkzeuge für die Wirkstoffforschung und Materialwissenschaft über eine einfache Konversationsschnittstelle zu nutzen, ohne komplexe Recheninfrastruktur.

SandboxAQ, ein Spin-off von Alphabet unter dem Vorsitz des ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt, zeichnet sich durch seine „physikbasierten“ (LQMs) Modelle aus. Diese Modelle stützen sich auf reale physikalische Gesetze statt auf Textmuster. Sie führen quantenchemische Berechnungen durch und können molekulare Dynamiken und chemische Reaktionen vor Labortests simulieren.

Nadia Harhen, General Manager für KI-Simulation bei SandboxAQ, betont, dass dies das erste Mal ist, dass ein fortschrittliches quantitatives Modell mit einem LLM (Large Language Model) kombiniert wird. Früher mussten Nutzer über eine eigene digitale Infrastruktur verfügen, um diese Modelle auszuführen. Jetzt können Forscher in Pharma- und Industrieunternehmen Lösungen für ihre wissenschaftlichen Probleme in natürlicher Sprache finden.

Ctrl
Enter
Fehler gefunden?
Markieren Sie den Text und drücken Sie Strg+Enter
Information
Benutzer der Gruppe Gast dürfen diese Veröffentlichung nicht kommentieren.
Nachrichten » Technologie » SandboxAQ bringt seine Wirkstoffforschungsmodelle auf die Claude-Plattform