Google erlaubt Nutzern die Erstellung eigener KI-Klone

Elias Roman, VP of Product bei Google Labs, stellte auf der jährlichen Google I/O-Konferenz eine neue „Avatar“-Funktion für den Dienst Flow vor. Flow ist ein Tool, mit dem Nutzer mithilfe von KI Videos und Bilder erstellen und bearbeiten können. Content-Ersteller können nun ihr Aussehen scannen, einen präzisen digitalen Klon erstellen und diesen in jeden generierten Videoclip einfügen. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Laut Elias Roman wurde diese Funktion für Autoren entwickelt, die zwar im Bild erscheinen möchten, aber keine Zeit für echte Dreharbeiten aufbringen wollen. Solche digitalen Kopien werden nicht nur innerhalb von Flow, sondern auch im Gemini-Ökosystem und auf der YouTube-Plattform verfügbar sein. Als technischer Motor des aktualisierten Dienstes fungiert das neue Omni Flash-Modell, das das neuronale Netzwerk Veo abgelöst hat. Es reichert die Aufnahmen mit Details an und behebt Probleme mit Gesichtsverzerrungen.
Der Prozess zur Erstellung eines persönlichen Avatars ist sehr einfach: Der Nutzer scannt einen QR-Code mit dem Smartphone, liest auf Aufforderung des Systems eine Zahlenfolge vor und dreht den Kopf in verschiedene Richtungen. Google hat hierfür strenge Beschränkungen festgelegt: Es darf nur eine eigene digitale Kopie erstellt werden; die Nutzung des Abbilds anderer Personen ist untersagt. Zudem werden alle derartigen Videos mit einem unsichtbaren digitalen Wasserzeichen von SynthID versehen.
Diese Technologie ähnelt den Lösungen, die Meta für Instagram Reels entwickelt hat, doch Google bietet sie mit größerer kreativer Freiheit an. Während dies für Content-Ersteller eine maximale Vereinfachung des Produktionsprozesses bedeutet, werden unter dem Publikum Diskussionen über die Zunahme solcher „gefälschten“ Inhalte erwartet.
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