Usbekistan setzt KI bei der Vollstreckung von Gerichtsurteilen ein

Usbekistan bereitet den Start einer massiven Digitalisierungskampagne innerhalb seines Systems zur Vollstreckung von Gerichtsdokumenten vor. Diese Initiative wurde offiziell durch einen am 30. März unterzeichneten Präsidialerlass ins Leben gerufen.
Dem neuen Dokument zufolge werden ab dem 1. Januar 2027 Technologien der künstlichen Intelligenz in die täglichen Abläufe der staatlichen Vollstrecker integriert. Dieses technologische Upgrade zielt darauf ab, mindestens 70 Prozent der während des Vollstreckungsprozesses getroffenen Entscheidungen zu automatisieren.
Darüber hinaus werden alle Verwaltungsverfahren im Zusammenhang mit der Durchsetzung von Gerichtsbeschlüssen schrittweise in ein vollständig elektronisches Format übergehen. Beamte glauben, dass dieser Wandel den menschlichen Faktor erheblich minimieren, Transparenz garantieren und die allgemeine Entscheidungsgeschwindigkeit beschleunigen wird. Der Erlass legt großen Wert auf die vollständige Digitalisierung von Vollstreckungsmaßnahmen, einschließlich der elektronischen Verteilung von Geldern, die während dieser Verfahren eingetrieben werden.
Darüber hinaus wird die Regierung ab dem 1. Juli 2026 den Registrierungsprozess für Kraftfahrzeuge und Immobilien vereinfachen, die auf der Grundlage von Gerichtsurteilen in Staatseinnahmen überführt werden. Diese spezifischen Vermögenswerte werden durch eine einfache Entscheidung des staatlichen Vollstreckers direkt an die Agentur für die Verwaltung staatlicher Vermögenswerte übergeben.
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