Messi sieht sich nach Treffen mit US-Präsident Trump Kritik ausgesetzt

Inter Miamis Stürmer Lionel Messi geriet nach seinem Besuch im Weißen Haus und dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in den sozialen Medien in die Kritik. Berichten zufolge mussten die Spieler des Vereins aus Florida etwa zehn Minuten lang der Rede des Präsidenten zum Thema Iran-Bombenangriffe zuhören.
In einem kurzen, durchgesickerten Ausschnitt der Rede sagte Trump, das US-Militär vernichte gemeinsam mit seinen israelischen Partnern den „Feind lange vor dem geplanten Zeitpunkt“ und dass, wenn der Angriff nicht durchgeführt worden wäre, „sie uns angegriffen hätten“. Diese Worte haben die politische Lage, die nichts mit Fußball zu tun hat, weiter angeheizt.
Anschließend kursierten Videos, die die wachsende Unzufriedenheit einiger Fans, insbesondere junger iranischer Fußballfans, zeigten. Einige kritisierten Messi, andere zeigten ihn, wie er sein T-Shirt als Zeichen der Unzufriedenheit wegwarf oder verbrannte. Manche machten aus ihrer Enttäuschung über das „Idol“ keinen Hehl.
Auch Inter Miamis Trainer Javier Mascherano äußerte sich zu der Situation. Ihm zufolge hieß es zu Beginn des Besuchs, das Treffen diene lediglich dazu, der Mannschaft zum Titelgewinn zu gratulieren und hauptsächlich über Fußball zu sprechen. Doch es kam anders: Das Treffen, das eigentlich „nur Fußball“ sein sollte, driftete in andere Themen ab.
Interessanterweise ist dies nicht das erste Mal: Auch Cristiano Ronaldo, der sich zuvor mit Trump getroffen hatte, sah sich ähnlicher Kritik ausgesetzt.
Im Grunde genommen ist jeder Auftritt großer Fußballstars Gegenstand von Diskussionen – jede Kamera, jedes Bild. Diesmal wurde für Messi der Hintergrund zum „Spiel“ statt zum Spielfeld. Nun die große Frage: Wird diese Welle schnell abebben oder länger anhalten?
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