Über hundert Pferde sterben in Kasachstan

Starke Niederschläge in der Region Mangghystau in Kasachstan führten zum Massensterben von Pferden. Dies berichtete die Publikation „Lada.kz“.
Berichten zufolge blieben die Tiere nach den Regenfällen in salzigen Böden stecken, und ein Großteil von ihnen kam ums Leben. Die lokale Verwaltung hat sich zu diesem Vorfall geäußert.
Einheimische Einwohner hinterließen in sozialen Netzwerken Beiträge über den Verlust ihres Viehs. Ihren Angaben zufolge verlor jeder Haushalt mehrere bis zu zehn Stück Vieh.
„Nach starken Regenfällen in Mangghystau, in der Nähe des Dorfes Aqschimirau, wurde Vieh vom Wasser weggespült und blieb in salzigen Gebieten stecken. Viele Pferde starben im salzigen Schlamm, und einige können nicht mehr herauskommen. Wenn das Ministerium für Notsituationen und die lokale Verwaltung keine Hilfe leisten, kann sich die Situation weiter verschärfen“, betonten die Dorfbewohner.
Die Bürger forderten die Gesetzgeber und Tierschutzorganisationen auf, sich dieses Problems anzunehmen.
Später teilte die lokale Verwaltung mit, dass die Beseitigung der Folgen des ungünstigen Wetters, das am 14. und 15. April im Dorf Sajotes in der Region Mangghystau auftrat, im Gange sei.
Den Informationen zufolge wurden entlang der Eisenbahndämme zwischen Sajotes und der Bahnstation Nr. 7 (120–150 km vom Bezirkszentrum entfernt) Fälle von verendeten Nutztieren festgestellt.
Zur Untersuchung der Situation wurde am 16. und 17. April eine Sonderkommission unter Beteiligung von Vertretern staatlicher Behörden gebildet.
Nach ersten Erkenntnissen wurden über hundert Pferde gefunden. Derzeit klären die lokalen Exekutivorgane die Zahl der verendeten Tiere, da die Besitzer noch keine vollständige Abrechnung vorgenommen haben.
Es wurde betont, dass starke Winde und heftige Regenfälle zu den extremen Wetterbedingungen führten, die den Tod des Viehs verursachten. Tiere, die vom Weg abkamen, gerieten in schwer zugängliche Gebiete und starben in übermäßig feuchten Böden. Einige Herden könnten 60–80 km von bewohnten Gebieten entfernt verendet sein.
Zur Suche nach vermisstem Vieh wurde eine Luftüberwachung mittels Drohnen eingerichtet. Ein Treffen des operativen Hauptquartiers unter der Leitung des stellvertretenden Gouverneurs der Region wurde abgehalten, und im Anschluss daran wurde Öl- und Gasunternehmen die Aufgabe übertragen, zusätzliche technische Unterstützung zu leisten.
Derzeit hält sich der Leiter der regionalen Hauptverwaltung für Landwirtschaft und Bodenbeziehungen im Bezirk Mangghystau auf, führt Treffen mit der Bevölkerung durch und koordiniert die notwendigen Maßnahmen.
„Alle Kräfte und Ressourcen wurden mobilisiert, um die Folgen des Vorfalls zu beseitigen: die Technik großer Unternehmen, Rettungsdienste und lokale Exekutivorgane wurden eingesetzt. Die Wasserentfernungs- und Wiederherstellungsarbeiten werden in vollem Gange fortgesetzt. Die Situation steht unter ständiger Kontrolle. Mit den Viehhaltern wird gearbeitet, moderne Überwachungsmittel und Spezialtechnik kommen zum Einsatz“, heißt es in einer Mitteilung des Bezirksamtes Mangghystau.
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