Bitcoin strebt trotz US-Wirtschaftsdaten auf 82.000 USD zu

Am Donnerstag näherte sich der Bitcoin-Kurs (BTC) der Marke von 78.000 USD, konnte diesen Schwung jedoch aufgrund negativer Prognosen des US-Einzelhändlers Walmart und Sorgen über eine straffe Geldpolitik nicht halten. Dennoch bauen professionelle Händler trotz makroökonomischer Unsicherheiten ihre "Long"-Positionen weiter aus, berichtet Cointelegraph.com. berichtet .
Laut CoinGlass hat das Long-Short-Verhältnis der Top-Händler an den Börsen Binance und OKX den höchsten Stand seit zwei Wochen erreicht. Dies deutet auf ein wachsendes Vertrauen der Anleger in das Unterstützungsniveau von 76.000 USD hin. Auf Binance lag die Dominanz der Käufer bei 8 %, während auch OKX-Nutzer ihre "Short"-Positionen deutlich reduziert haben.
Die Vorsicht am Markt wurde durch die schwache Prognose von Walmart für 2027 ausgelöst. Finanzvorstand John Furner betonte, dass einkommensschwache Verbraucher mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Zudem erhöht der Brent-Ölpreis von über 95 USD den Inflationsdruck, was den Spielraum der Fed für Zinssenkungen einschränkt.
Derzeit schätzen Marktteilnehmer die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bis September auf 37 %, während dieser Wert vor einem Monat noch bei 0 % lag. Obwohl hohe Zinsen eine Belastung für die US-Staatsverschuldung von 39 Billionen USD darstellen, könnte dies zu einer schnelleren Ausweitung der Geldmenge und einem steigenden Interesse an Vermögenswerten wie Bitcoin führen.
Der Bitcoin-Kurs auf Coinbase wird mit einem Abschlag von 0,10 % gegenüber anderen Börsen gehandelt, was auf eine leicht schwache institutionelle Nachfrage hindeutet. Obwohl seit dem 12. Mai 2,07 Milliarden USD aus US-Spot-Bitcoin-ETFs abgeflossen sind, bleiben die Finanzierungsraten am Terminmarkt neutral, was auf ein geringes Risiko eines plötzlichen Markteinbruchs hindeutet.
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