Der italienische Ministerpräsident Meloni führte wichtige Gespräche am Persischen Golf

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unternahm kürzlich vor dem Hintergrund der angespannten geopolitischen Lage im Nahen Osten einen offiziellen Besuch in den Staaten des Persischen Golfs. Ihre Reise führte sie unter anderem nach Saudi-Arabien, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Damit war Meloni eine der ersten führenden Politikerinnen aus der Europäischen Union und der NATO, die die Region besuchten.
Der Besuch fiel zeitlich mit den laufenden Militäroperationen der USA und Israels gegen den Iran sowie Raketenangriffen in der Region zusammen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Reise bis zuletzt geheim gehalten. Italienischen Medienberichten zufolge versuchten die italienischen Geheimdienste, die Ministerpräsidentin von dieser riskanten Reise abzubringen.
Meloni traf sich jedoch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani. Ein Besuch in Kuwait wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.
Offiziellen Quellen zufolge war Melonis Hauptziel die Stärkung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den Golfstaaten und der Ausbau der strategischen Zusammenarbeit. Analysten sehen die globale Energiesicherheit als Schlüsselfaktor für diesen Besuch. Der Persische Golf ist ein bedeutendes Zentrum für Öl- und Gasreserven, was die Weltmarktpreise maßgeblich beeinflusst.
Während der Treffen erörterten Meloni und der Emir von Katar auch die Wiedereröffnung der Straße von Hormus und die Wiederherstellung der Energieanlagen in der Region nach den iranischen Angriffen. Meloni sicherte Katar seine Unterstützung in diesem Prozess zu.
Diese Reise gilt als von großer Bedeutung für die europäische und südwesteuropäische Politik sowie für die globale Energiestabilität.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!