Südkorea verbietet Hundefleisch ab 2027

Ab 2027 werden die Schlachtung von Hunden und der Verkauf ihres Fleisches als Lebensmittel in Südkorea vollständig verboten. Diese Entscheidung wurde von der Regierung offiziell bestätigt und gilt als eine der bedeutendsten Tierschutzreformen des Landes.
Nach Angaben des südkoreanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Angelegenheiten hat der Großteil der Hundefleischfarmen den Betrieb bereits eingestellt. Von den 1.535 bestehenden Betrieben wurden seit 2024 1.265 geschlossen, was 82 Prozent der Gesamtzahl entspricht.
Beamten zufolge werden die verbleibenden Betriebe bis Ende 2026 schrittweise geschlossen. Gleichzeitig werden umfassende Inspektionen durchgeführt, um Gesetzesverstöße und illegale Zuchtpraktiken in geschlossenen und aktiven Betrieben aufzudecken.
Diese Entscheidung war eines der Wahlversprechen von Präsident Yoon Suk-yeol. In den letzten Jahren ist der Verzehr von Hundefleisch im Land deutlich zurückgegangen; insbesondere bei der jüngeren Generation ist diese Tradition nahezu verschwunden.
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