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Ein „Zwilling“ der für das Leben essenziellen Aminosäure wurde im Weltraum entdeckt

Ein „Zwilling“ der für das Leben essenziellen Aminosäure wurde im Weltraum entdeckt

Ein internationales Forscherteam hat Methylcarbamat, ein Isomer von Glycin – einer für das Leben essenziellen Aminosäure – im Zentrum eines jungen Sternsystems identifiziert. Diese Entdeckung markiert eine neue Etappe bei der Suche nach den Ursprüngen des Lebens im Universum, da der Nachweis von Glycin selbst im Weltraum seit Jahrzehnten problematisch war. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

Die Studie wurde von Wissenschaftlern aus China, Deutschland und Frankreich mithilfe des ALMA-Radioteleskop-Verbunds durchgeführt. Während der Beobachtungen der massereichen Sternenwiege G358.93-0.03 MM1 wurden 10 unabhängige Radiomarker von Methylcarbamat aufgezeichnet. Obwohl diese Substanz die gleiche Anzahl an Atomen wie Glycin besitzt, unterscheidet sich ihre Struktur.

Wissenschaftler bezeichnen die Entdeckung dieser Substanz in unerwartet hohen Mengen als wissenschaftliche Sensation. Dies widerspricht dem „Prinzip der minimalen Energie“ in der Chemie und zeigt, dass chemische Prozesse im Universum komplexer sind als bisher angenommen. Es wurde festgestellt, dass die Synthese von Methylcarbamat auf Eisschichten auf der Oberfläche von kosmischen Staubpartikeln stattfindet.

Diese Entdeckung schafft nicht nur eine neue „Roadmap“ für die Suche nach Glycin, sondern hilft auch zu verstehen, wie sich komplexe organische Verbindungen im interstellaren Medium bilden. Zukünftige Beobachtungen in anderen Molekülwolken könnten unser Verständnis des thermodynamischen Gleichgewichts im Universum grundlegend verändern.

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