Shavkat Mirziyoyev besucht das Hodscha-Ahmed-Yasawi-Mausoleum in Turkistan (Foto)

Foto: Pressedienst des Präsidenten
Der Präsident von Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, besuchte gemeinsam mit den Delegationsleitern der Mitgliedsstaaten der Organisation der Turkstaaten das historisch-kulturelle Zentrum in der Stadt Turkistan, Kasachstan. Im Rahmen des Besuchs besichtigten die hochrangigen Gäste das Mausoleum von Hodscha Ahmed Yasawi, eines der glänzendsten Meisterwerke der zentralasiatischen islamischen Architektur.
Dieser Komplex, der als eines der wichtigsten geistigen Zentren Kasachstans gilt, hat eine große historische und spirituelle Bedeutung nicht nur für die Turkvölker, sondern für die gesamte islamische Welt. Die Staats- und Regierungschefs erwiesen dem großen Sufi-Dichter, Denker und Aufklärer Hodscha Ahmed Yasawi die Ehre.

Bekanntlich wurde das Hodscha-Ahmed-Yasawi-Mausoleum Ende des 14. Jahrhunderts auf Befehl von Amir Timur errichtet. Der Bau des Komplexes begann in den Jahren 1389–1391 und dauerte bis Ende des 14. Jahrhunderts. Heute gehört dieses einzigartige Denkmal zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Mausoleum gilt als eines der prächtigsten und einzigartigsten Beispiele mittelalterlicher islamischer Architektur in Zentralasien. An seinem Bau waren Meister aus Transoxanien sowie Architekten, Dekorateure und Handwerker aus verschiedenen Regionen beteiligt. Daher verkörpert der Komplex die reichen architektonischen Traditionen der türkischen und islamischen Zivilisation.

Während des Besuchs lernten die Delegationsleiter auch das Besucherzentrum des Museumsreservats „Hazrat Sultan“ kennen. Hier wurden moderne Bedingungen geschaffen, um Pilger und Gäste zu empfangen, Ausstellungen zu organisieren und das reiche historisch-kulturelle Erbe Turkistans umfassend zu präsentieren.
Einen besonderen Platz im Zentrum nimmt die ständige Museumsausstellung „Saal der seltenen Exponate“ ein, die darauf abzielt, das einzigartige mittelalterliche Erbe zu bewahren, zu erforschen und zu fördern. In diesem Saal werden seltene historische Gegenstände im Zusammenhang mit dem Hodscha-Ahmed-Yasawi-Mausoleum, Artefakte aus dem 14. bis 15. Jahrhundert, Beispiele architektonischer und angewandter dekorativer Kunst sowie Keramik ausgestellt.

Die Ausstellung umfasst auch die ursprüngliche Tür des Mausoleums, die Abdeckung über dem Grab von Hodscha Ahmed Yasawi, von Amir Timur gestiftete Bronzekandelaber sowie archäologische und keramische Funde, die die antike Geschichte Turkistans beleuchten.
Solche Denkmäler dienen dazu, die gemeinsame Geschichte, die spirituellen Wurzeln und die kulturelle Nähe der Turkvölker tiefer zu verstehen. Sie sind von großer Bedeutung für die Stärkung des historischen Gedächtnisses, die Bewahrung des geistigen Erbes und dessen Weitergabe an künftige Generationen.

Es wurde betont, dass diese kulturellen und spirituellen Stätten in Turkistan als wichtige Brücke fungieren, die brüderliche Völker verbindet. Denn eine gemeinsame Geschichte, ein gemeinsamer Glaube und reiche Traditionen stärken die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen den Turkstaaten weiter.
Kurz gesagt, der Besuch von Shavkat Mirziyoyev und den Delegationsleitern der Organisation der Turkstaaten im Hodscha-Ahmed-Yasawi-Mausoleum war ein Ausdruck hohen Respekts vor dem historischen Gedächtnis, dem geistigen Erbe und den brüderlichen Beziehungen. Turkistan hat erneut bewiesen, dass es eines der geistigen Zentren der türkischen Welt ist.
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