Abduvohid Ne'matov äußert sich offen und scharf zum umstrittenen Elfmeter

Nach dem unentschiedenen Remis (1:1) zwischen „Nasaf“ und „Kokand-1912“ im Rahmen der Superliga äußerte sich der Torhüter des Teams, Abduvohid Ne'matov, zum Spiel und ging insbesondere auf die Episode des umstrittenen Elfmeters ein.
Nach dem Spiel fragten die Journalisten ihn zuerst nach seiner Verletzung. Der Torhüter betonte, dass sein Zustand nicht ernst sei: „Nicht so schlimm, ich werde mich in zwei bis drei Tagen erholen und versuchen, bis zum nächsten Spiel wieder im Kader zu stehen“, sagte er. Zudem fügte er hinzu, dass eine genaue Diagnose erst nach weiteren Untersuchungen feststehe.
Über den Elfmeter, der zum umstrittensten Punkt des Spiels wurde, äußerte sich Ne'matov sehr scharf. Er sagte, er habe in der Situation nur um den Ball gekämpft und habe über den Strafstoß gelacht, weil er so überrascht war: „Ich habe nur um den Ball gespielt. Als der Elfmeter gegeben wurde, war ich fassungslos. Das ist schon einmal passiert – im Spiel gegen ‚Dinamo‘ in der letzten Saison hat derselbe Schiedsrichter eine ähnlich dubiose Entscheidung getroffen“, erinnerte sich der Keeper.
Laut Ne'matov hätte er nicht gezögert, falls es ein echtes Foul gewesen wäre: „Wenn ich ein Foul verdient hätte, das zum Elfmeter führt, hätte ich es selbst gesagt. Mein Gewissen ist rein. Der Schiedsrichter sagte jedoch, ich hätte den Gegner mit dem Fuß zu Fall gebracht. Ich bin Torhüter und spiele hauptsächlich mit den Händen. Zu sagen, man habe nicht mit der Hand, sondern mit dem Fuß gefoult – was für eine Logik ist das?“, äußerte er seinen Unmut offen.

Kurz gesagt hat diese Episode die Debatten um Schiedsrichterentscheidungen erneut entfacht. Die Fans sehen die Situation unterschiedlich: Einige unterstützen den Schiedsrichter, während andere Ne'matovs Ansichten für gerecht halten. Im Fußball verstärken solche Dramen stets die Spannung.
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