Cristian Romero lässt Tottenham in schwieriger Lage zurück und fliegt nach Argentinien

Tottenham-Kapitän Cristian Romero steht nach seinem Flug nach Argentinien statt der Unterstützung seines Teams am letzten Spieltag der Premier League in der Kritik. Während sich die Londoner auf ein entscheidendes Spiel gegen Everton im Abstiegskampf vorbereiteten, reiste der verletzte Verteidiger in seine Heimat. Dies berichtet Goal.com berichtet .
Der Innenverteidiger fiel letzten Monat nach einer Knieverletzung gegen Sunderland aus. Obwohl er nicht spielen konnte, sorgte seine Abwesenheit als Kapitän in einer so schwierigen Phase für Unmut bei Fans und Experten. Cristian Romero zog es vor, das historische Meisterschaftsspiel seines Jugendvereins Belgrano gegen River Plate am Sonntag direkt im Stadion zu verfolgen.
talkSPORT-Moderator und Tottenham-Fan Paul Hawksbee reagierte scharf auf die Situation. Seiner Meinung nach stellt diese Entscheidung des Kapitäns seine Loyalität zum Verein in Frage. Hawksbee nannte es eine "schreckliche Entscheidung" und betonte, dass die Prioritäten des Spielers weit weg von seinem Team liegen, das um den Klassenerhalt in der Premier League kämpft.
Der südamerikanische Fußballexperte Tim Vickery versuchte, die Situation zu klären. Ihm zufolge ist Belgrano für Cristian Romero nicht nur irgendein Verein, sondern der Klub, bei dem er seine Karriere begann. Belgrano hat noch nie die argentinische Meisterschaft gewonnen, weshalb das Spiel gegen River Plate für den Spieler von großer Bedeutung ist.
Für Tottenham ist die Lage ernst, da dem Team der Abstieg in die zweite englische Liga droht. Wie sich die Abwesenheit des Kapitäns auf die Stimmung im Team auswirkt, ist unklar, doch die Fans äußern in den sozialen Medien ihren Unmut über das Verhalten des Weltmeisters.
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