Douglas Costa nennt Pep Guardiola den besten Trainer der Geschichte

Der ehemalige Bayern-Flügelspieler Douglas Costa äußerte sich zu den zwei berühmten Trainern, mit denen er beim Münchner Verein zusammengearbeitet hat: Pep Guardiola und Carlo Ancelotti. Der brasilianische Fußballer betonte den einzigartigen Stil beider Experten und verglich sie hinsichtlich ihrer Trainerphilosophie.
Laut Costa liegt der Hauptunterschied zwischen Guardiola und Ancelotti in ihrer Herangehensweise an den Fußball. Pep zeichnet sich als Trainer aus, der jedem Detail auf dem Platz große Aufmerksamkeit schenkt und die Taktik in den Mittelpunkt seines Lebens stellt. Für ihn ist Fußball nicht nur ein Spiel, sondern ein komplexes System, in dem jede Bewegung, jede Position und jeder Pass im Voraus geplant ist.
Carlo Ancelotti ist auf eine andere Weise stark. Costa ist der Meinung, dass der italienische Spezialist über eine einzigartige Fähigkeit verfügt, ein Team zu führen, mit Spielern zu kommunizieren und eine gesunde Atmosphäre in der Kabine zu schaffen. Er gibt den Spielern Vertrauen, bereitet sie mental vor und kann selbst bei großen Stars das Gleichgewicht halten.
„Der Unterschied zwischen Guardiola und Ancelotti besteht darin, dass einer mit der Taktik lebt – und dabei selbst die kleinsten Details studiert –, während der andere über einzigartige Fähigkeiten in der Teamführung verfügt“, sagte Douglas Costa in einem Interview mit Diretta.
Der brasilianische Fußballer äußerte sich auch zu dem möglichen Szenario, dass Pep Guardiola die italienische Nationalmannschaft übernehmen könnte. Er glaubt, dass es ein sehr interessantes und bedeutendes Ereignis wäre, wenn Italien einen Vertrag mit Guardiola unterzeichnen würde.
Costa machte kein Geheimnis daraus, dass er Pep für den besten Trainer aller Zeiten hält. Das ist ein hohes Lob, aber wenn man sich Guardiolas Arbeit beim FC Barcelona, Bayern München und Manchester City ansieht, ist diese Anerkennung nicht unbegründet. Die von ihm trainierten Mannschaften gewannen nicht nur Trophäen, sondern hinterließen auch einen bleibenden Eindruck durch ihren Spielstil und ihre Fußballkultur.
Gleichzeitig betonte Costa, dass die Arbeit bei einer Nationalmannschaft ganz anders sei als im Vereinsfußball. Denn ein Nationaltrainer hat weniger Möglichkeiten, täglich mit den Spielern zu arbeiten und taktische Ideen über einen langen Zeitraum zu vermitteln. Dies könnte eine besondere Herausforderung für einen Trainer wie Guardiola sein, der so akribisch auf Details achtet.
„Ja, die Arbeit mit einer Nationalmannschaft unterscheidet sich von der im Verein, weil man nicht viel Zeit hat, den Spielern seine taktische Philosophie zu vermitteln“, fügte Costa hinzu.
Dennoch ist klar, dass Peps Arbeit mit der italienischen Nationalmannschaft ein sehr interessantes Spektakel für Fußballfans wäre. Italien, das historisch für taktische Disziplin, Defensivkultur und intelligenten Fußball bekannt ist, könnte durch Guardiolas Philosophie eine ganz neue Note erhalten.
Kurz gesagt, Douglas Costa beschrieb die beiden großen Trainer als zwei verschiedene Kräfte: Guardiola als Meister der Taktik und Details, Ancelotti als Professor für Teamführung und menschliche Psychologie. In seiner persönlichen Einschätzung stellte der Brasilianer Pep jedoch höher. Im Fußball gibt es verschiedene Stile, aber Größe ist leicht zu erkennen – und Costa hat seine Wahl klar getroffen.
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