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Strafverfolgungsbehörden schließen VPN-Dienst für Cyberkriminelle

Strafverfolgungsbehörden schließen VPN-Dienst für Cyberkriminelle

Eine Koalition internationaler Strafverfolgungsbehörden hat die Abschaltung von First VPN, einem bei Cyberkriminellen beliebten Dienst zur Verschleierung illegaler Aktivitäten, sowie die Festnahme seines Administrators bekannt gegeben. Laut FBI war der Dienst so populär, dass mindestens 25 Ransomware-Gruppen ihn nutzten, um ihre Spuren zu verwischen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet.

Cyberkriminelle nutzten First VPN nicht nur zur Anonymisierung, sondern verließen sich auch auf dessen Infrastruktur für Internet-Scans, Botnet-Management, DDoS-Angriffe und verschiedene Betrugsmaschen. Der Dienst betrieb Server in 27 Ländern und bot Kriminellen spezielle anonyme Zahlungssysteme an.

Europol erklärte, dass First VPN tief im Cybercrime-Ökosystem verwurzelt war. In den letzten Jahren tauchte der Name des Dienstes in fast allen großen, von Europol unterstützten Cyberkriminalitätsermittlungen auf. Er wurde hauptsächlich in russischsprachigen Foren beworben, wobei den Nutzern versprochen wurde, dass keine Log-Dateien gespeichert würden und eine Identifizierung unmöglich sei.

Ermittlern gelang es jedoch, die Nutzerdatenbank des Dienstes zu beschlagnahmen. Infolgedessen wurden Tausende von Nutzern aus der Cyberkriminalität enttarnt. Die im Dezember 2021 begonnene groß angelegte Operation führte zur Beschlagnahmung Dutzender Server und zur Zerschlagung der gesamten Infrastruktur.

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