Huawei wechselt bei der Prozessorherstellung vom Moore-Gesetz zum Tau-Gesetz

Huawei hat angekündigt, sich vom Moore-Gesetz, das die Entwicklung mobiler Halbleiter seit fünfzig Jahren bestimmt hat, zu verabschieden und auf das Tau-Skalierungsgesetz umzusteigen. Laut Moore-Gesetz sollte sich die Anzahl der Transistoren auf einem Mikrochip alle zwei Jahre verdoppeln. Die extreme Verkleinerung der Transistoren führt jedoch zu Quantenproblemen wie physikalischen Siliziumgrenzen, Stromleckagen und Überhitzung. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Während Hersteller wie TSMC und Samsung sich auf 3nm- und 2nm-Prozesse konzentrieren, hat Huawei einen völlig anderen Weg gewählt. Das Tau-Skalierungsgesetz basiert auf der zeitlichen Signaloptimierung anstelle der traditionellen geometrischen Verkleinerung. Diese Methode verkürzt die Datenlaufzeit auf dem Chip und macht die Verkleinerung von Transistoren auf subnanometrische Ebenen überflüssig.
Diese technologische Lösung ermöglicht es Smartphones, komplexe KI-Aufgaben ohne Überhitzung und bei gleichzeitiger Schonung der Akkulaufzeit auszuführen. Experten von Huawei betonen, dass Chips auf Basis des Tau-Gesetzes in puncto Energieeffizienz mit traditionellen Methoden mithalten können.
Zuvor hatte die Führungskraft He Tingbo Pläne zur Nutzung der „Logic Folding“-Technologie zur Leistungssteigerung der Kirin 5G-Prozessoren bekannt gegeben. Die neue Generation der Kirin SoC-Chips wird für den Herbst 2026 erwartet. Zudem arbeitet Huawei trotz Sanktionen an der Entwicklung von 1,4-nm-Chips.
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