Taschkent präsentierte seine Kulturen in Einheit

Präsident Shavkat Mirziyoyev besuchte den Pavillon der nationalen Kulturzentren im Taschkenter Bezirk Yakkasaray, wo Usbekistans Politik der interethnischen Harmonie durch Architektur, Ausstellungen und Live-Auftritte anschaulich zur Geltung gebracht wurde. Der Komplex, der in der Nähe des Freundschaftsparks und des Komitees für interethnische Beziehungen und freundschaftliche Verbindungen mit ausländischen Staaten errichtet wurde, vereint nationale Räume, die das Erbe von 22 Gemeinschaften widerspiegeln, und dient als symbolischer Treffpunkt für die vielfältige Gesellschaft des Landes.
Usbekistan ist die Heimat von Vertretern von mehr als 130 Nationen und ethnischen Gruppen, während derzeit landesweit 157 nationale Kulturzentren tätig sind. Diese Vielfalt hat sich über Jahrhunderte herausgebildet und gilt als eines der prägenden gesellschaftlichen Merkmale der Republik. Die staatliche Politik betrachtet die Bewahrung des zivilen Einvernehmens, die Unterstützung nationaler Kulturen und die Stärkung des gegenseitigen Respekts zwischen den Gemeinschaften seit Langem als strategische Prioritäten. Vertreter der Behörden verknüpfen diesen Ansatz zudem mit der Erziehung der jüngeren Generationen im Geist von Toleranz, Solidarität und gemeinsamer staatsbürgerlicher Verantwortung.
Der vom Staatsoberhaupt besuchte Pavillon ist darauf ausgelegt, diese Politik in physischer Form widerzuspiegeln. Das Gelände umfasst traditionelle Jurten der kasachischen, kirgisischen, turkmenischen und baschkirischen Völker sowie zweistöckige Häuser der Freundschaft, die koreanische, belarussische, ukrainische, griechische, deutsche, dungansche, polnische, jüdische, georgische, armenische, tatarische und krimtatarische, uigurische, türkische, tadschikische, chinesische, russische und aserbaidschanische Gemeinschaften repräsentieren. Jeder Innenraum wurde entsprechend den Bräuchen und visuellen Traditionen des jeweiligen Volkes gestaltet und schafft so eine eindrucksvolle Darstellung seiner Identität innerhalb eines gemeinsamen nationalen Raums.
Die Ausstellungsbereiche zeigen nationale Trachten, Musikinstrumente, Beispiele dekorativer und angewandter Kunst, historische Modelle und zahlreiche Artefakte, die mit kulturellem Gedächtnis und Erbe verbunden sind. Praktisch betrachtet leisten solche Präsentationen mehr als nur die Bewahrung von Folklore: Sie schaffen ein öffentliches Narrativ, in dem kulturelle Eigenständigkeit nicht als Quelle der Trennung, sondern als Beitrag zu einer umfassenderen usbekistanischen Identität verstanden wird. Diese Botschaft ist besonders wichtig geworden, da das Land seine Modernisierung fortsetzt und zugleich soziale Stabilität sowie ein starkes Gefühl bürgerschaftlichen Zusammenhalts bewahren will.
Der Besuch fand während der Navruz-Feierlichkeiten statt, und die festliche Atmosphäre verlieh dem Ereignis besondere Bedeutung. Navruz steht traditionell für Erneuerung, Güte und Einheit und bildet damit einen passenden Rahmen für ein Treffen, das der Freundschaft zwischen den Völkern gewidmet ist. Mirziyoyev besichtigte die nationalen Räume, machte sich mit ihren Aktivitäten vertraut und sprach herzlich mit den Teilnehmern. Sein Austausch mit Vertretern der Gemeinschaften unterstrich die Absicht der Behörden, den direkten Dialog mit kulturellen Institutionen im Zentrum des öffentlichen Lebens zu halten, anstatt sie als rein zeremonielle Strukturen zu behandeln.
Während der Treffen wurde dem Beitrag der nationalen Kulturzentren zur Organisation großer öffentlicher Feiertage in festlicher Stimmung und zur Bereicherung des sozialen und kulturellen Umfelds des Landes besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Bürgern unterschiedlicher ethnischer Herkunft wurde für ihren Patriotismus und ihre engagierte Arbeit zur Stärkung des sozialen und wirtschaftlichen Potenzials Usbekistans gedankt. In diesem Sinne hatte der Besuch des Pavillons nicht nur zeremoniellen Charakter, sondern auch eine politisch...
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