Einige Sehenswürdigkeiten erhalten neue Namen

Usbekistan bereitet sich darauf vor, die Namen einiger geografischer Orte mit den Regeln und Standards der Staatssprache in Einklang zu bringen. Der Vorschlag ist in einem Entwurf einer Regierungsverordnung dargelegt, der die Benennung von Gebirgszügen, Bergen, Gipfeln, Schluchten, Pässen und Höhlen umfasst.
Dem Dokument zufolge sollen die geplanten Änderungen im Einklang mit den Gesetzen «Über die Staatssprache» und «Über die Namen geografischer Objekte» vorgenommen werden. Im Entwurf heißt es außerdem, dass einigen Orten auf Grundlage der Empfehlungen der nationalen Kommission, die für die Benennung und Umbenennung geografischer Objekte zuständig ist, neue Namen gegeben werden könnten.
Falls der Entwurf gebilligt wird, werden die aktualisierten Namen in allen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, auf Karten, in der amtlichen Korrespondenz und in Datenbanken verwendet. Damit soll sichergestellt werden, dass geografische Namen im ganzen Land korrekt und einheitlich geschrieben werden.
Die Katasterbehörde soll gemeinsam mit den zuständigen Einrichtungen die erforderlichen Dokumente und Karten innerhalb von zwei Monaten aktualisieren. Auch lokale Hinweisschilder und Namensschilder würden neu gestaltet, damit sie den Normen der Staatssprache entsprechen.
Offizielle Stellen sagen, dass die Initiative darauf abzielt, einen einheitlichen Standard für geografische Namen zu schaffen und Unterschiede in Schreibweise und Gebrauch zu verhindern.
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