Trump will in die iranische Führungsauswahl eingreifen

US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass er bei der Auswahl des neuen obersten Führers des Iran mitreden möchte. Diese Aussage hat die Besorgnis über die militärischen Ziele Washingtons in der Region weiter verschärft. Nach dem Tod von Ali Khamenei steht die religiöse Führung des Iran kurz vor einer Entscheidung über einen neuen Kandidaten. Auch der Sohn von Khamenei wird als Anwärter auf dieses Amt genannt. Darüber berichtet semafor.com.
In einem Interview mit Axios betonte Trump seine Absicht, in diesen Prozess einzugreifen. Er sagte, er müsse an der Gestaltung der iranischen Führung beteiligt sein, so wie es im Fall von Venezuela der Fall war. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass es große Unterschiede zwischen dem ideologischen System Teherans und dem Regierungsmodell in Caracas gibt.
Diese Worte des Präsidenten widersprechen den früheren Erklärungen von US-Beamten, dass "wir nicht darauf abzielen, das iranische Regime zu ändern". Ehemalige amerikanische Diplomaten sind der Meinung, dass ein tatsächlicher Versuch Washingtons, das Regime zu stürzen, zu kostspieligen Unruhen führen könnte, wie es bei früheren Versuchen der Fall war.
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