Washington könnte irakische Kurden gegen den Iran bewaffnen

Es gibt Berichte über geheime Verhandlungen zwischen Washington und im Irak ansässigen kurdischen Kämpfern über den Kampf gegen die iranische Regierung. US-Beamte prüfen die Möglichkeit, diese bewaffneten Gruppen zu unterstützen und mit Waffen zu versorgen, um die iranische Führung zu stürzen. Darüber berichtet semafor.com.
Die iranische Seite hat darauf reagiert, indem sie Stellungen der kurdischen Opposition auf irakischem Territorium angriff. Teheran betrachtet die Annäherung der kurdischen Gruppen an die USA als Bedrohung seiner nationalen Sicherheit. Kurden machen etwa ein Zehntel der iranischen Bevölkerung aus und waren historisch gesehen aktiv an politischen Prozessen in der Region beteiligt.
Kurdische Führer betonen, dass es bisher keine direkte Invasion des iranischen Territoriums gegeben habe. Internationale Analysten bezeichnen diese Strategie jedoch als äußerst gefährlich. Einem iranisch-amerikanischen Historiker zufolge könnte ein solcher Ansatz einen Bürgerkrieg in der Region auslösen und die Lage weiter verkomplizieren.
Dieser Schritt der USA erinnert an Taktiken, die in der Vergangenheit bei Konflikten in Syrien und im Irak angewandt wurden. Damals verbündete sich Washington ebenfalls mit lokalen kurdischen Gruppen, um gegen Regierungstruppen zu kämpfen. In der aktuellen Situation könnte die Spannung mit dem Iran der Beginn neuer geopolitischer Spiele sein.
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