Putin unterzeichnet Gesetz zum Schutz ausländischer Soldaten vor internationaler Strafverfolgung

Ein neues Gesetz, das von Wladimir Putin unterzeichnet wurde, sorgt international für Aufsehen. Das Dokument verbietet die Auslieferung ausländischer Staatsbürger, die in den russischen Streitkräften gedient oder an Kampfhandlungen teilgenommen haben, an andere Staaten zur Strafverfolgung. Diese Änderung wurde in Artikel 464 der Strafprozessordnung der Russischen Föderation eingefügt.
Hinter dieser Initiative steht die Strategie der russischen Regierung, das militärische Potenzial zu erhöhen. Ein Dekret vom 8. Juli 2025 erlaubt Ausländern nun, während der Mobilmachung Verträge mit der russischen Armee zu unterzeichnen. Angesichts der seit September 2022 geltenden Mobilmachung nutzt die Regierung alle Mittel, um ihre Reihen aufzufüllen.
Laut US-Geheimdiensten und europäischen Think Tanks rekrutiert Russland monatlich 30.000 bis 40.000 neue Soldaten. Dmitri Medwedew bestätigte am 2. Juli 2025, dass seit Jahresbeginn 210.000 Personen Verträge mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnet haben, was den hohen Bedarf an Personal unterstreicht.
Experten sehen in dem Gesetz einen "Schutzschild" für ausländische Söldner. Der Schritt wird international kritisiert, da er es gesuchten Personen ermöglicht, sich der Strafverfolgung zu entziehen. Gleichzeitig wird dies als Sicherheitsgarantie für Ausländer dargestellt, die in der russischen Armee dienen wollen.
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