Pakistan führte Gespräche über Iran

Pakistan wird die Außenminister Saudi-Arabiens, der Türkei und Ägyptens am 29. und 30. März in Islamabad zu Gesprächen empfangen, die sich auf den Iran und auf Bemühungen zur Verringerung der Spannungen im Nahen Osten konzentrieren. Die Ankündigung machte Pakistans Außenminister Ishaq Dar, der sagte, dass der Besuch auch ein Treffen mit Premierminister Shehbaz Sharif umfassen werde. Darüber berichtet Dw.com.
Dar sagte, Pakistan schätze seine Beziehungen zu den drei Ländern und sehe den Besuch als Gelegenheit, die Abstimmung in Fragen von gemeinsamem Interesse zu vertiefen. Seinen Angaben zufolge werden die Gespräche sowohl die breitere regionale Sicherheitslage als auch Konsultationen im Zusammenhang mit dem Iran umfassen, zu einer Zeit, in der die Instabilität im Golf und den umliegenden Gebieten hoch bleibt.
Pakistan ist zuletzt als möglicher Vermittler zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten gesehen worden, weil es Arbeitsbeziehungen zu Teheran, den arabischen Golfstaaten und Washington unterhält. Auch der deutsche Außenminister Johann Wadephul sagte am 27. März, dass er schon sehr bald mit direktem Kontakt zwischen Vertretern der USA und des Iran rechne, nannte jedoch keine Einzelheiten.
Jüngste Berichte internationaler Medien besagten, Washington habe dem Iran über Pakistan einen 15-Punkte-Vorschlag übermittelt. Zu den berichteten Ideen gehörten die Wiederherstellung einer sicheren Schifffahrt durch die Straße von Hormus und strikte Begrenzungen des iranischen Atomprogramms im Gegenzug für Sanktionserleichterungen. Gleichzeitig berichteten Medien, dass Teheran eigene Forderungen habe, darunter Sicherheitsgarantien und die Aufhebung der Sanktionen.
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