Wie viel Geld erhielten Kriegsveteranen in Zentralasien?

Der Zweite Weltkrieg war eine schwere Prüfung, die das Schicksal von Millionen Menschen beeinflusste. Auch die zentralasiatischen Länder erlitten in diesem Gemetzel große Verluste. Heute nimmt die Zahl der Kriegsteilnehmer von Jahr zu Jahr ab, und die ihnen entgegengebrachte Aufmerksamkeit ist von besonderer Bedeutung. Dzen berichtete darüber.
Stand 2026 leben in Usbekistan 60 Kriegsveteranen. Anlässlich des 9. Mai, dem Tag der Erinnerung und Ehre, wurde jedem von ihnen eine einmalige Prämie in Höhe von 30 Millionen Sum zugeteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Betrag in früheren Jahren höher war und in einigen Fällen bis zu 10.000 Dollar erreichte.
In Kasachstan gibt es derzeit noch 83 Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs. Anlässlich des 81. Jahrestages des Sieges erhielten sie 5 Millionen Tenge (über 10.000 Dollar). Zusätzliche Unterstützung wird vom Staat auch durch monatliche Renten und medizinische Leistungen gewährt.
In Kirgisistan sind noch 24 Kriegsveteranen am Leben. Gemäß der Entscheidung des Staatsoberhauptes wurde jedem von ihnen eine Einmalzahlung von 200.000 Som (etwa über 27 Millionen Sum) ausgezahlt.
In Tadschikistan ist die Zahl der Kriegsteilnehmer sehr gering – nur 8 Personen. Sie erhielten eine Geldprämie in Höhe von 50.000 Somoni (etwa 64 Millionen Sum). Gleichzeitig wurde auch denjenigen, die an der Heimatfront arbeiteten, spezielle finanzielle Unterstützung gewährt.
In Turkmenistan wurden keine genauen Zahlen veröffentlicht. Einigen Berichten zufolge erhielten Veteranen in den Vorjahren geringe Geldbeträge, wobei der Schwerpunkt jedoch auf Geschenken und Festveranstaltungen lag.
Insgesamt versuchen die zentralasiatischen Länder, Kriegsveteranen zu unterstützen. Wie die Zahlen jedoch zeigen, variieren nicht nur die Anzahl der Veteranen, sondern auch die für sie bereitgestellten Mittel je nach Land erheblich.
