Nach dem iranischen Angriff brach in einem israelischen Chemiewerk ein Großbrand aus

Infolge eines iranischen Raketenangriffs brach in einem großen Chemiewerk im Industriegebiet Neot-Hovav im Süden Israels ein Großbrand aus, wie Ynetnews berichtete. Die Mitarbeiter des Werks wurden nach dem Vorfall aus Sicherheitsgründen evakuiert.
Speziell ausgebildete Teams für den Umgang mit Gefahrstoffen wurden in das Gebiet entsandt, um das Risiko eines möglichen Austritts schädlicher Substanzen zu beurteilen und Konflikte im Vorfeld zu verhindern.
Die israelische Zeitung Maariv berichtete, dass drei Spezialteams mit Erfahrung im Umgang mit gefährlichen Chemikalien zum Einsatzort geschickt wurden. Calcalist meldete, dass alle Betriebe im Umfeld des Industriegebiets Neot-Hovav vorübergehend geschlossen wurden. In dem Gebiet befinden sich Dutzende großer Fabriken mit Tausenden von Beschäftigten.
Die Nachrichtenagentur Fars berichtete unter Berufung auf ihre Quellen, dass der Angriff vom Iran auf ein israelisches Rüstungswerk verübt wurde. Das Industriegebiet Neot-Havav ist eines der wichtigsten Zentren der israelischen Chemieindustrie. Fast die Hälfte aller im Land produzierten Basischemikalien wird in diesem Gebiet hergestellt.
Diese Nachricht ist alarmierend für die Bevölkerung des Nahen Ostens, da die Ausbreitung des Feuers in der Region und die Freisetzung gefährlicher Substanzen globale ökologische und wirtschaftliche Folgen haben könnten.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!