Usbekische Frau, die Opfer von Epstein wurde, sagt erstmals aus

Bei Gerichtsanhörungen in Florida, USA, wurden unerwartete Details zum weltweit erschütternden „Epstein-Fall“ enthüllt. Im Rahmen dieses Verfahrens sprach eine ursprünglich aus Usbekistan stammende Frau, die unter dem Pseudonym „Roza“ bekannt ist, erstmals öffentlich über den systematischen Missbrauch durch den verstorbenen Milliardär Jeffrey Epstein.
Versprechen einer Modelkarriere und sklavenartige Ausbeutung
Laut der Betroffenen begann ihr Martyrium im Jahr 2008, als sie gerade 18 Jahre alt geworden war. Der Modelagent Jean-Luc Brunel lockte das Mädchen in die USA und übergab sie später an Epstein.

Drei Jahre lang wurde die Frau unter dem Deckmantel einer Tätigkeit für eine Wohltätigkeitsstiftung zu 16 Stunden täglicher Schwerstarbeit gezwungen und regelmäßig sexuell missbraucht. Am tragischsten ist, dass diese Ausbeutung selbst 2009 nicht aufhörte, als der Milliardär in seinem Anwesen in West Palm Beach unter Hausarrest stand.
Ein unverzeihlicher Fehler des Justizministeriums
Während ihrer Aussage kritisierte „Roza“ das US-Justizministerium scharf. Das Problem: In den vom Ministerium veröffentlichten „Epstein-Akten“ wurden die persönlichen Daten und der Name des Opfers nicht geschwärzt.

Ihr Name wurde in den Dokumenten 538 Mal erwähnt, was ihr Privatleben schwer beeinträchtigte. Das Opfer bezeichnete dies als „zweites Trauma“ und warf dem amerikanischen Justizsystem vor, nur die Interessen der Elite zu schützen und die Sicherheit einfacher Opfer zu ignorieren. Das Ministerium bezeichnete dies lediglich als „menschliches Versagen“.
Abschluss des Falls
Zur Erinnerung: Jeffrey Epstein, der wegen Menschenhandels und der Ausbeutung minderjähriger Mädchen angeklagt war, beging 2019 in seiner Gefängniszelle Selbstmord, bevor ein Urteil gefällt werden konnte. Neue Details zu seinen Verbrechen und die Aussagen der Opfer stehen jedoch weiterhin im Fokus der Weltöffentlichkeit.
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