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Kim Jong Un führt strenge Regel für Atomschläge ein

Berichten zufolge wurden wichtige Änderungen an der nordkoreanischen Verfassung vorgenommen, die die nationale Sicherheit und die Kontrolle der Nuklearstreitkräfte betreffen. Laut The Telegraph, unter Berufung auf ein Briefing des südkoreanischen Geheimdienstes, könnte die neue Norm die Armee im Falle des Todes von Machthaber Kim Jong Un automatisch zu einem Atomschlag verpflichten.

In der überarbeiteten Verfassung ist Kim Jong Un als Vorsitzender des Staatsrats aufgeführt, was seinen Status als direktes Staatsoberhaupt festigt. Zudem ist explizit festgelegt, dass der Vorsitzende des Staatsrats das Kommando über die Nuklearstreitkräfte der DVRK innehat.

Die Gesetzgebung unterstreicht zudem Kim Jong Uns Status als alleiniger Befehlshaber der Nuklearstreitkräfte. Dies zeigt, dass die zentralisierte Kontrolle innerhalb der nordkoreanischen Nuklearstrategie weiter gestärkt wurde.

Laut The Telegraph ist vorgesehen, dass ein Atomschlag automatisch und sofort erfolgt, falls das Kommando- und Kontrollsystem für Nuklearwaffen durch einen feindlichen Angriff gefährdet wird. Dies wird als sehr scharfes Signal gewertet, das potenzielle Angriffe auf die Führung der DVRK abschrecken soll.

Südkoreanischen Schätzungen zufolge könnte Nordkorea über etwa 60 Atomsprengköpfe und fast 2 Tonnen hochangereichertes Uran verfügen. Sollten diese Zahlen zutreffen, bleibt Pjöngjangs nukleares Potenzial ein ernster Faktor für die regionale Sicherheit.

Diese Verfassungsänderungen wurden am 22. März auf der ersten Sitzung der 15. Obersten Volksversammlung in Pjöngjang verabschiedet. Die Publikation merkt an, dass diese Entscheidung durch jüngste internationale Ereignisse, einschließlich der gemeinsamen US-israelischen Angriffe auf den Iran, beeinflusst worden sein könnte.

The Telegraph schreibt, dass der Tod des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei und einiger seiner Vertrauten infolge jener Angriffe die Notwendigkeit für Pjöngjang erhöht haben dürfte, die Sicherheitsgarantien weiter zu verschärfen.

Für Nordkorea sind Atomwaffen nicht nur ein militärisches Instrument, sondern auch ein Faktor für die Sicherheit des Regimes, ein Abschreckungsmittel gegen äußeren Druck und eine politische Garantie. Daher ist die gesetzliche Verankerung des Führungssystems um Kim Jong Un das jüngste deutliche Signal Pjöngjangs an die Außenwelt.

Diese Änderungen könnten die Lage auf der koreanischen Halbinsel weiter verschärfen. Die Regelung eines automatischen nuklearen Gegenschlags erhöht das Risiko von Fehlkalkulationen in einer potenziellen Krise. In einem solchen Szenario könnte ein einziger Fehler einen regionalen Konflikt in eine globale Krise verwandeln.

Kurz gesagt, die DVRK signalisiert durch diese neuen Verfassungsänderungen offen, dass jede Bedrohung ihres Führers und ihres Nuklearsystems mit einer harten Reaktion beantwortet wird. Dies könnte das militärisch-politische Gleichgewicht in der Region in eine gefährlichere und komplexere Phase führen.

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