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Britischer Ingenieur entwickelt fliegendes Motorrad mit 311 km/h Spitzengeschwindigkeit

Britischer Ingenieur baut Dampfmotorrad mit einer Geschwindigkeit von 311 km/h

Der 62-jährige britische Ingenieur Graham Sykes hat in seiner Werkstatt gemeinsam mit seiner Frau ein einzigartiges Dampfmotorrad entwickelt. Das "Force of Nature" genannte Gefährt erzielte bei Rennen auf der Rennstrecke Santa Pod ein erstaunliches Ergebnis.

Dies berichtet 3dnews.ru.

Das Gerät legte eine Distanz von 400 Metern in 5,5 Sekunden zurück und wurde damit zum zweitschnellsten Motorrad der Welt.

Das Funktionsprinzip des Motorrads unterscheidet sich grundlegend von klassischen Dampflokomotiven. In einem speziellen Behälter werden 120 Liter hochgereinigtes Wasser auf bis zu 260 Grad erhitzt.

Sobald der Fahrer einen Knopf drückt, wird das Wasser unter einem Druck von 50 Atmosphären mit Überschallgeschwindigkeit ausgestoßen und verwandelt sich augenblicklich in Dampf. Bei diesem Vorgang werden pro Sekunde 40 Liter Wasser verbraucht.

Auf einer Kurzstrecke von 201 Metern erreichte die Technik eine Geschwindigkeit von 338 km/h und stellte damit einen absoluten Weltrekord unter den Dampfmotorrädern auf. Nach Angaben des Ingenieurs erreicht die Belastung beim Start einen Wert von 6 g.

Die Arbeiten an dem Projekt dauern seit sechs Jahren an, und derzeit wird die fünfte Version getestet.

Graham Sykes hat sich zum Ziel gesetzt, die 400-Meter-Distanz künftig in weniger als 5 Sekunden zu bewältigen. Diese Technologie wird jedoch niemals bei Motorrädern für den normalen Straßenverkehr zum Einsatz kommen.

Der Grund dafür ist, dass ein derart hoher Druck und solche Temperaturen sowohl für den Fahrer als auch für die Umgebung als äußerst gefährlich eingestuft werden.

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