Untreue in der Türkei aufgedeckt: Usbekische Braut zu Strafe verurteilt

In der Türkei hat ein spektakulärer Gerichtsprozess im Zusammenhang mit einem Familienstreit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt. Eine usbekische Frau, die einen türkischen Staatsbürger geheiratet hatte, wurde des Betrugs an ihrem Ehemann beschuldigt und gemäß Gerichtsbeschluss zur Zahlung einer hohen Entschädigungssumme verpflichtet. Dies berichteten lokale Medien.
Wie bekannt wurde, wandte sich ein Bürger aus dem Bezirk Akoyoz in der Provinz Sakarya an das Gericht mit der Behauptung, seine Ehefrau habe eine illegale Beziehung mit einem Verwandten – konkret mit ihrem Cousin väterlicherseits – geführt.
Am Ende des Gerichtsverfahrens wurde die Ehe des Paares annulliert. Die Frau wurde dazu verpflichtet, 50.000 Lira an materiellem und 120.000 Lira an immateriellem Schaden zu zahlen, was einer Gesamentschädigung von 170.000 Türkischen Lira entspricht.
Nach Angaben des Klägers ereignete sich der Betrug in ihrem gemeinsamen Haus. Die vor vier Jahren gegründete Familie hatte keine Kinder. Nachdem der Vorfall bekannt wurde, kehrte die Frau nach Usbekistan zurück, und es erweist sich als schwierig, ihren genauen Aufenthaltsort zu ermitteln.
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