Neues System zur Erleichterung des Exports von Obst und Gemüse eingeführt

Ein historischer Schritt wurde unternommen, um unsere nationalen Produkte auf die Weltmärkte zu bringen, unsere exportierenden Unternehmer umfassend zu unterstützen und übermäßige bürokratische Hürden in diesem Sektor abzubauen. In Usbekistan wird ein modernes System eingeführt, um phytosanitäre Verfahren grundlegend zu vereinfachen und den Export von Obst, Gemüse und Lebensmitteln auf eine neue Stufe zu heben.
Vom Staatsoberhaupt, ein Impuls für die Entwicklung des Sektors, Beschluss Nr. PQ-193 „Über zusätzliche Maßnahmen zur Vereinfachung phytosanitärer Verfahren und zur Verbesserung der Exportprozesse von Obst, Gemüse und Lebensmitteln“ wurde verabschiedet. Mit diesem Dokument werden digitale Technologien, ein Institut für öffentliche Inspektoren und moderne Agrologistikzentren aktiv in die phytosanitäre Kontrolle integriert.
60 Milliarden UZS an Unternehmergeldern werden eingespart
Dieser Beschluss kann als echtes Geschenk für unsere lokalen Exporteure bezeichnet werden. Gemäß der neuen Regelung werden die übermäßigen Kosten, die den Unternehmern durch die Lagerung ihrer Waren in Zoll- und Quarantänelagern zur Inspektion entstehen, um bis zu 60 Milliarden UZS gesenkt. Diese Mittel verbleiben bei den Wirtschaftsvertretern und dienen dazu, ihre Aktivitäten weiter auszubauen.
Zudem werden die Prozesse zur Prüfung und Abfertigung von Importwaren mit mittlerem phytosanitärem Risikoniveau beschleunigt. Während dies früher durchschnittlich 3 Arbeitstage in Anspruch nahm, wird diese Frist nun auf 1 Arbeitstag verkürzt. Dies verhindert Zeit- und Geldverluste.
Intelligentes Auswahl-System und „Single Window“
Ab dem 1. August 2026 wird zur Begrenzung des menschlichen Faktors im Sektor ein spezieller automatisierter Auswahlmechanismus auf Basis des Risikomanagements für die phytosanitäre Kontrolle von Quarantäneprodukten eingeführt.
Dieses System funktioniert wie folgt:
Daten elektronisches Portal E-Fitouz werden digital erstellt;
Das Portal wird direkt (integriert) mit dem bekannten Informationssystem „Single Window“ des Staatlichen Zollkomitees verbunden.
Dadurch verschwindet das Korruptionsrisiko und die Transparenz wird vollständig gewährleistet. Darüber hinaus wird die Neuerung ab August dieses Jahres als Pilotprojekt in einigen auf Obst- und Gemüseanbau spezialisierten Bezirken eingeführt. Demnach wird zur Überwachung der Kette vom Feld bis zum Exportzoll die Tätigkeit öffentlicher Inspektoren eingerichtet.
Ab 2029 beginnt eine neue Ära
Ein langfristiger strategischer Plan wurde ebenfalls festgelegt, um das Exportpotenzial unseres Landes auf ein qualitativ neues Niveau zu heben. Gemäß dem Beschluss ab dem 1. Januar 2029 erfolgt der Export von Obst- und Gemüseprodukten aus Usbekistan ins Ausland nur noch über spezielle Agrologistikzentren .
In solchen Zentren werden Sortierung, Verpackung, Kalibrierung und Zertifizierung nach internationalen Standards an einem Ort durchgeführt. Dies schafft die Grundlage dafür, dass die auf usbekischem Boden angebauten süßen Früchte ihre Käufer auf den Weltmärkten schneller finden und zu höheren Preisen verkauft werden.
Inwieweit kann Ihrer Meinung nach die vollständige Digitalisierung des phytosanitären Systems und die Einbeziehung öffentlicher Inspektoren die Qualität unserer landwirtschaftlichen Produkte an die Anforderungen des internationalen Marktes anpassen?
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