Kriminelle Bande, die ein Drogenversteck in Bekobod betrieb, aufgedeckt

In der Grenzstadt Bekobod in der Region Taschkent wurde eine gefährliche kriminelle Bande zerschlagen, die mit tödlichen Drogen handelte und spezielle Bedingungen für deren Konsum schuf. Nach einem Sondereinsatz der Strafverfolgungsbehörden wurden die Täter zu langjährigen, strengen Haftstrafen verurteilt.
Das „tödliche Gift“ aus dem Nachbarland und eine geheime Absprache
Während der Ermittlungen kamen erschreckende Details über die Entstehung dieses kriminellen Netzwerks ans Licht. Die Anführerin der Gruppe, geboren 1999, war bereits wegen Verstößen gegen das Strafgesetzbuch (Artikel 112: Drohung mit Mord oder Gewalt; Artikel 140: Beleidigung) vorbestraft, hatte daraus jedoch keine Lehren gezogen.
Um ihren kriminellen Plan umzusetzen, im Juli 2025, überquerte sie die Grenze zur Nachbarrepublik und traf sich mit einem großen Drogenhändler. Sie traf eine geheime Vereinbarung mit ihm, um fast 1 Kilogramm „Haschisch“ als Schmuggelware für 6.000 US-Dollar zu kaufen.
Einige Zeit später erhielt sie über den Messenger „WhatsApp“ von ihrem Komplizen im Ausland die Koordinaten für ein geheimes Versteck. Daraufhin rekrutierte sie zwei männliche Bekannte, die bereits wegen Drogendelikten vorbestraft waren, und begab sich zu einem verlassenen Feld in der Nähe von Bekobod.
Schnelle Festnahme und das geheime „Drogennest“
Doch die Gesetzeshüter verfolgten jeden ihrer Schritte. Genau in dem Moment, als sie das „tödliche Gift“ aus dem Versteck gruben, tauchten Mitarbeiter des Staatlichen Sicherheitsdienstes (DXX) und der Zollbehörden auf und nahmen sie auf frischer Tat fest. Laut dem abschließenden Gutachten betrug das Nettogewicht des beschlagnahmten Haschischs 985 Gramm. dies entsprach.
Weitere Ermittlungen enthüllten ein weiteres Geheimnis. Es stellte sich heraus, dass sie zusammen mit einem weiteren Komplizen, geboren 1993, eine Wohnung im Zentrum von Bekobod gemietet hatte. Dies war kein gewöhnlicher Wohnort, sondern ein geheimes „Drogennest“ (Priton) das dazu diente, Drogen an Kunden zu verkaufen und ihnen einen Ort zu bieten, an dem sie ungestört Drogen konsumieren konnten.
Gerichtsurteil: Bis zu 10 Jahre Haft
Das Stadtgericht für Strafsachen von Bekobod hat diesen Aufsehen erregenden Fall eingehend geprüft und das endgültige Urteil verkündet. Die Angeklagten wurden nach Artikel 246 (Schmuggel) und Artikel 273 (illegale Herstellung, Erwerb, Lagerung und Verkauf von Betäubungsmitteln mit Verkaufsabsicht) des Strafgesetzbuches der Republik Usbekistan für schuldig befunden.
Aufgrund der sozialen Gefährlichkeit ihrer Taten wurden gegen die Bandenmitglieder folgende strenge Strafen verhängt:
Gemäß den entsprechenden Artikeln des Strafgesetzbuches wurden Haftstrafen zwischen 8 Jahren und 3 Monaten sowie 10 Jahren und 6 Monaten verhängt. Die Verurteilten werden ihre Strafe nun in Strafkolonien mit strengem Regime verbüßen.
Lokale Behörden und Vertreter der Strafverfolgung betonten, dass die öffentliche Kontrolle bei der Bekämpfung solcher Übel, die unsere Zukunft und die Gesundheit unserer Kinder gefährden, von entscheidender Bedeutung ist. Wenn Sie Zeuge von illegalem Drogenhandel oder verdächtigen Wohnungen in Ihrer Umgebung werden, melden Sie dies bitte umgehend unter der DXX-Hotline „1520“. Ihre Anonymität wird garantiert.
Glauben Sie, dass es notwendig ist, die Kontrollsysteme und die Wachsamkeit der Bürger in den Stadtvierteln zu stärken, um den Drogenschmuggel in Grenzgebieten vollständig zu unterbinden?
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