Ehemaliger Beamter in Surchandarja wegen Fällung von über 200 Bäumen verurteilt

In unserem Land werden entschlossene Maßnahmen ergriffen, um die ökologische Stabilität zu gewährleisten, Grünflächen zu erhalten und die Rechtsstaatlichkeit gegenüber denjenigen durchzusetzen, die der Natur schaden. Als Fortsetzung dieser Bemühungen hat das Berufungsgericht für Strafsachen der Region Surchandarja einen aufsehenerregenden Fall illegaler Baumfällungen erneut geprüft, der großes öffentliches Interesse geweckt hatte.
Der geheime Plan hinter einem 20-Millionen-Vertrag
Den offiziellen Akten zufolge wurde die Straftat vom ehemaligen Leiter der Bauabteilung der Stadt Termiz und dem Direktor einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) initiiert. Diese Komplizen verschworen sich, um zahlreiche Bäume im Viertel 'Do‘stlik', einem zentralen Teil von Termiz, unter dem Vorwand der Umsiedlung zu fällen. Um dem Ganzen einen legalen Anschein zu geben, erstellten sie zunächst einen 20 Millionen Sum gefälschten und betrügerischen Vertrag.
Doch ihr Plan sollte nicht aufgehen. Die grünen Schätze in diesem Gebiet waren bereits von der regionalen Abteilung für Ökologie, Umweltschutz und Klimawandel sowie der Nationalgarde vollständig inventarisiert worden. Der offizielle Antrag der Unternehmer auf Umsiedlung oder Fällung dieser wertvollen und seltenen Bäume wurde von Fachleuten und gemäß der geltenden Gesetzgebung strikt abgelehnt.
Naturzerstörer: 217 Bäume vernichtet
Trotz des gesetzlichen Verbots und der Ablehnung wählten die Personen, die auf schnellen Profit aus waren und sofort mit dem Bau beginnen wollten, den Weg der Willkür und Brutalität. Um die Baustelle zu erweitern, haben sie 217 seltene und dekorative Bäume rücksichtslos abgeholzt und vernichtet unter dem Schutz der Dunkelheit.
Die genaue Liste der vernichteten Bäume ist wie folgt:
61 hohe 'Eldar-Kiefern';
36 üppige 'Virginische Wacholder';
101 duftende 'Morgenländische Lebensbäume';
16 prächtige Platanen und 4 fruchttragende Maulbeerbäume.
Laut Experten und Gutachten spezieller ökologischer Labore wurde offiziell nachgewiesen, dass diese beschämenden und kriminellen Handlungen der Naturzerstörer der Ökologie und Umwelt der Region einen immensen und irreparablen materiellen Schaden in Höhe von 2 Milliarden 69 Millionen 437 Tausend 500 Sum zugefügt haben. Der Schaden wird von den Schuldigen eingezogen.
'Ich wollte nur helfen' – Das Gesetz hat gesiegt
Während des Prozesses und der Berufung versuchte der ehemalige Leiter der Bauabteilung, seine Schuld zu leugnen. Er behauptete, er habe geglaubt, es gäbe eine offizielle Genehmigung für die Fällung der Bäume, und versuchte sich zu rechtfertigen, indem er sagte, er habe der Baufirma als lokaler Beamter lediglich 'unparteiische Hilfe' geleistet.
Das Berufungsgericht wies diese falschen Argumente jedoch zurück. Nach einer eingehenden Analyse der Beweise, Zeugenaussagen und der abschließenden Schlussfolgerungen eines unabhängigen ökologischen Gutachtens befand das Gericht den ehemaligen Beamten gemäß Artikel 198, Teil 3 des Strafgesetzbuches der Republik Usbekistan (Beschädigung, Zerstörung) für schuldig.
Gemäß dem endgültigen Gerichtsurteil wurde der Angeklagte zu 2 Jahren Besserungsarbeit mit einem Abzug von 20 % seines Monatsgehalts zugunsten des Staates verurteilt. Die Zeit in Untersuchungshaft wurde angerechnet, sodass die endgültige Strafe 1 Jahr, 5 Monate und 15 Tage beträgt. Der der Natur zugefügte Milliardenschaden muss ebenfalls von den Schuldigen beglichen werden. Dieser Fall sollte anderen Beamten und Unternehmern eine ernste Lehre sein.
Glauben Sie, dass die Strafe für Beamte, die der Natur einen solch massiven Schaden zugefügt und jahrhundertealte Bäume zerstört haben, ausreicht, oder sollte die Gesetzgebung weiter verschärft werden?
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