Lady Gaga wird 40: Wie sie zur globalen Superstarin wurde

Am 28. März feiert die ungewöhnlichste Pop-Superstarin, Lady Gaga, ihren 40. Geburtstag. Wir erfahren mehr über die Herkunft ihres Namens, wie sie weltweite Hits schuf und interessante Fakten aus ihrem Privatleben.
Ein von Queen inspirierter Name
Lady Gagas Künstlername entstand unter dem Einfluss des Hits „Radio Ga Ga“. Der Name wurde von ihrem damaligen Freund und Produzenten Rob Fusari vorgeschlagen. Ursprünglich nannte man sie einfach „Gaga“, später wurde das Wort „Lady“ hinzugefügt, um den Namen edler und eleganter klingen zu lassen.
Auch beim Schreiben des Songs „You and I“ aus dem Album „Born This Way“ (2011) ließ sie sich von der Band Queen inspirieren. Die Gitarrenparts in diesem Track wurden von Queens Gitarrist Brian May gespielt. Trotz Gagas extravaganter Bühnenpräsenz gefiel es ihm, dass sie ein „sehr ehrlicher Mensch“ ist.

Erfolg schon beim ersten Single
Lady Gaga sorgte mit ihrer ersten Single für großes Aufsehen. „Just Dance“ wurde nicht nur populär, sondern stieg auch auf Platz 1 der Billboard Hot 100. Der Erfolg kam jedoch nicht sofort: Der Song erschien im April 2008, landete aber erst vier Monate später, im August 2008, in den Charts und erreichte fünf Monate danach im Januar die Spitze.
Gleichzeitig war auch das Debütalbum „The Fame“ (2008) ein großer Erfolg. Aus dem Album kamen Hits wie „Poker Face“, „Paparazzi“ und der im Internet viral gegangene Song „Love Game“ sowie weitere Erfolge.
Konzertrekordhalterin
2025 trat Lady Gaga beim Festival „Todo Mundo no Rio“ am Copacabana-Strand in Rio de Janeiro auf und zog mehr als 2 Millionen Zuschauer an. Dies ist ein Rekord für eine Konzertaufführung einer Sängerin. Damit übertraf sie Madonna, die 2024 bei diesem Festival von 1,6 Millionen Menschen gehört wurde. Da das Konzert kostenlos war, konnte diese enorme Zahl erreicht werden; die lokale Wirtschaft profitierte um 100 Millionen Dollar.

„Oscar“ und der Weg ins Kino
2017 wurde Lady Gaga für ihre Rolle als Gräfin in „A Star Is Born“ mit dem Golden Globe ausgezeichnet. 2018 erschien der Film auf den Leinwänden. Für ihre Rolle als Ally wurde sie für einen Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ nominiert und gewann den Preis für den „Besten Originalsong“. Der Song „Shallow“ wurde zu einem der größten Hits ihrer Diskografie.
Zusammenarbeit mit großen Regisseuren
Lady Gaga arbeitete in dem Film „House of Gucci“ (2021) mit Ridley Scott und in „Joker: Folie à Deux“ (2024) mit Todd Phillips zusammen. Für den Clip zu „Rain on Me“ wurde Robert Rodriguez engagiert. Der Videoclip im Cyberpunk-Stil wurde fast eine halbe Milliarde Mal aufgerufen. Der Song belegte Platz 1 in den Billboard Hot 100 und den britischen Charts und gewann einen Grammy für „Beste Pop-Darbietung eines Duos oder einer Gruppe“.

Remixe und Genre-Experimente
2021 erschien das Remix-Album „Dawn of Chromatica“. Arca remixte „Rain on Me“, Charli XCX arbeitete an „911“ und Rina Sawayama wurde zu „Free Woman“ hinzugefügt. Alle Tracks bewahren den ursprünglichen Geist und wurden in einem neuen, interessanten Ansatz geschaffen.
Lady Gaga experimentierte auch mit Jazz und Country. Die Alben „Cheek to Cheek“ (2014) und „Love for Sale“ (2021), die in Zusammenarbeit mit Tony Bennett veröffentlicht wurden, gewannen Grammy-Preise für Jazz-Standards. Das Country-Album „Joanne“ (2016) präsentierte ebenfalls Hits wie „Million Reasons“.

Privatleben und Heirat
{{TEXT_17}}