Tyson Fury nach dem Kampf: Äußert scharfe Kritik an sich selbst

Tyson Fury teilte kürzlich seine Gedanken, nachdem er den Kampf zwischen Derek Chisora und Deontay Wilder verfolgt hatte. Seine Worte waren geprägt von Schärfe und Aufrichtigkeit.
Fury gab zu, dass das Ansehen dieses Kampfes ihn psychisch stark belastet habe. Er bezeichnete die Szenen im Ring als bedauerlich und sagte, er habe noch nie zuvor erlebt, dass zwei starke Boxer auf ein so niedriges Niveau gesunken sind.
„Es war sehr schwer für mich, diesen Kampf anzusehen. Es war traurig. Ich habe in meinem Leben noch nie gesehen, dass zwei Männer so tief gesunken sind“, sagte Fury.
Diese Situation warf bei ihm eine ernsthafte Frage auf: „Und ich dachte mir: Bin ich vielleicht der Nächste?“ Dieser Gedanke beunruhigte ihn. Aus diesem Grund stellte er seinem Team die strikte Forderung, ihn sofort aus dem Ring zu nehmen, sollte er während eines Kampfes in einen ähnlich schlechten Zustand geraten.
„Deshalb habe ich meinem Team gesagt: ‚Wenn ich im Kampf auch nur 10 % so schlecht bin wie diese Jungs, dann nehmt mich vom Platz und werft mich raus‘“, so Fury.
Furys Aussage zeigt seinen hohen Anspruch an sich selbst und seine Fähigkeit, die reale Situation im Sport richtig einzuschätzen. Er demonstrierte erneut, dass er seinem Ruf und seiner Form in jeder Hinsicht ernst nimmt.
Zur Erinnerung: In diesem Kampf besiegte Deontay Wilder den Derek Chisora durch eine Punktentscheidung der Kampfrichter bei einer Begegnung in London.
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