Eigentümer des FC Chelsea verschlechtern Bilanz trotz Investitionen von 1,5 Milliarden Pfund

Der ehemalige Verteidiger des FC Liverpool, Jamie Carragher, hat die Führung des FC Chelsea scharf kritisiert. Nach Ansicht des Experten hat sich der Londoner Klub von einer Titelmaschine in ein teures und erfolgloses Experiment verwandelt. Die Entlassung von Liam Rosenior markierte den Abgang des fünften Trainers innerhalb von vier Jahren, was auf systemische Probleme in der Vereinsführung hindeutet. Dies berichtet Goal.com.
Seit dem Eigentümerwechsel im Jahr 2022 wurden mehr als 1,5 Milliarden Pfund Sterling in den Kader und die Infrastruktur investiert. Doch trotz dieser enormen Investitionen verschlechtern sich die Ergebnisse der Mannschaft auf dem Platz stetig weiter. Carragher betonte, dass die Chelsea-Führung die Erfolgskultur zerstört habe und Trainer lediglich als einfache Angestellte betrachte.

Die Politik des Vereins, langfristige Verträge abzuschließen und nach finanziellen Schlupflöchern zu suchen, wird über den sportlichen Erfolg gestellt. Diese Situation wirkt sich negativ auf die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft aus und sorgt für Unmut bei den Fans. Laut dem Experten benötige Chelsea derzeit dringender neue Eigentümer als einen neuen Trainer.
Junge Fachleute wie Rosenior seien nicht darauf vorbereitet gewesen, unter einem derart hohen Druck zu arbeiten. Carragher vertritt die Meinung, dass die Eigentümer zwar versucht hätten, sich vom Führungsstil der Ära Roman Abramowitsch zu distanzieren, damit jedoch nur erreicht hätten, das Ansehen und den Respekt des Klubs zu untergraben. Nun sieht sich der FC Chelsea gezwungen, vor der Saison 2026/27 erneut nach einem Trainer zu suchen.
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