Bayern-Führung unzufrieden mit Schiedsrichterleistung in der Champions League

Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat die Schiedsrichteransetzung der UEFA nach dem Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain scharf kritisiert. Der Münchner Verein betont, dass ihnen aufgrund umstrittener Entscheidungen in der Allianz Arena der Einzug ins Finale verwehrt blieb. Dies berichtet Goal.com .
Dreesen betonte die Unerfahrenheit des portugiesischen Schiedsrichters Joao Pinheiro und stellte in Frage, warum er für ein so wichtiges Spiel angesetzt wurde. In einem Interview mit der BILD bezeichnete er es als erstaunlich, dass der Schiedsrichter noch nie ein Halbfinale geleitet hatte und insgesamt nur 15 Spiele in der Champions League gepfiffen hatte.
Auch Cheftrainer Vincent Kompany verbarg seinen Unmut über die Schiedsrichterleistung nicht. Besonders die ausgebliebene Elfmeterentscheidung nach einem Handspiel von Joao Neves verärgerte den belgischen Trainer. Obwohl Kompany einräumte, dass es nach den Regeln vielleicht kein Elfmeter war, bezeichnete er die Entscheidungen des Schiedsrichters als unlogisch.
Zudem sorgte das Zögern des Schiedsrichters in einer Situation, in der Nuno Mendes die zweite Gelbe Karte hätte sehen müssen, für heftigen Protest der Bayern-Verantwortlichen. Laut Sportdirektor Max Eberl hätte das Spiel einen völlig anderen Verlauf genommen, wenn dort eine Rote Karte gezeigt worden wäre.
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